Bahn statt Fliegen Mit der Coronavirus-Pandemie brach auch der Flugverkehr drastisch ein. Doch auch, wenn Covid-19 überstanden ist, soll nicht wieder so viel geflogen werden wie zuvor. In Frankreich verbietet man deshalb beispielsweise schon Inlandsflüge, sofern man alternativ sein Ziel innerhalb von zweieinhalb Stunden mit dem Zug erreichen kann. Für die Umwelt sind die Pläne gut und so gab es nun von zwei Organisationen weiterführende Vorschläge, wie jetzt „Business Insider“ berichtet. Um die niedrige Zahl der Flüge beibehalten zu können, muss natürlich auch Personal abgebaut werden. Die Beschäftigten sollen aber keinesfalls im Stich gelassen, sondern umgeschult werden - im besten Fall für ähnliche Branchen wie Bahngesellschaften. Am Beispiel eines Piloten wird aber klar, dass das nicht so einfach ist. Immerhin verzichtet man beim Umstieg vom Flugzeug auf den Zug auf bis zu 10.000 Euro brutto im Monat, ganz zu schweigen davon, dass vielen damit auch der Traumjob verloren geht. Das System müsse deshalb auf Freiwilligkeit basieren, wie eine verkehrspolitische Sprecherin der SPD erklärte. Teilweise wird nun sogar schon ein Ausbildungs- und Einstellungsstopp für den Luftfahrtsektor gefordert. Dies wurde von anderer Stelle aber als zu radikal bezeichnet. Die Tendenz zeigt allerdings, dass auch aufgrund der Coronavirus-Pandemie zahlreiche Stellen in Gefahr sind. Und so wäre ein Umschulungsangebot von der Bahn vermutlich sogar eine gute Idee.

 16.02.2021, 14:57 Uhr

Der Flugverkehr ist wegen der Coronavirus-Pandemie eingebrochen. Der Umwelt zur Liebe soll er auch danach nicht die alten Ausmaße erreichen. Deshalb wird nun diskutiert, ob nach Corona beispielsweise Piloten zu Zugführern umgeschult werden könnten. Alle Details über die aktuellen Pläne und eine mögliche Umschulung verraten wir oben in unserem Video.

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