Kontoführungsgebühren In einem Urteil gegen die Postbank hat das oberste deutsche Berufungsgericht im April entschieden, dass Banken Gebühren nicht einfach erhöhen dürfen, sofern der Kunde den AGBs nicht innerhalb von zwei Monaten widerspricht. Die Finanzaufsichtsbehörde Bafin warnte vor den Folgen dieses Urteils – Banken bereiten sich derweil auf die Rückforderung der Gebühren vor. Wie der „Spiegel“ berichtet, sei noch völlig unklar, in welcher Größenordnung es zu Rückzahlungen kommen wird. Klar ist aber: Kunden, die betroffen sind, können Ansprüche rückwirkend bis zum Jahr 2018 geltend machen. In einigen Wochen soll es insgesamt konkretere Zahlen zu dem Thema geben. Verbraucherschützer gehen allerdings davon aus, dass es zu einer Welle von Rückerstattungsforderungen kommen wird. Wer selbst von veränderten Vertragskonditionen betroffen ist und innerhalb der vergangenen Jahre mehr zahlen musste, kann sich offenbar über Standardformulare dafür stark machen, Geld zurückzuerhalten. Wie Banken auf den kommenden Verlust reagieren werden, bleibt ebenfalls noch abzuwarten.

 02.06.2021, 13:08 Uhr

Kontogebühren, die zu Unrecht von Banken erhoben worden sind, müssen zurückgezahlt werden. Das ergab nun ein Urteil des obersten deutschen Berufungsgerichts. Deshalb erwarten Banken eine Vielzahl an Rückforderungen ihrer Kunden, die rückwirkend bis 2018 möglich sein sollen. Weitere Details verraten wir im Video.

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