Spotify Künstler auf Spotify können offenbar schon bald den Algorithmus beeinflussen. Dafür lässt sich das schwedische Unternehmen bezahlen. Für einen entsprechenden Anteil am Gewinn können Songs hier als wichtig markiert werden. Das wiederum kann sich auf den automatischen Empfehlungsalgorithmus auswirken. Erhöhen sich also die Abspielzahlen, zahlt Spotify dem jeweiligen Musiker weniger Geld aus. Direkt Songs in den Empfehlungen zu platzieren, ist allerdings nicht möglich. Um wie viel Geld es dabei geht, ist ebenfalls nicht bekannt. Zu Beginn soll die Neuerung nur in Spotifys Radio- und Autoplay-Format getestet werden. Schon in der Vergangenheit wurde der Musikstreamingdienst für die Bezahlungsmethode Pay-to-play kritisiert. Dadurch haben größere Labels bessere Chancen, viele Nutzer zu erreichen. Mittlerweile nutzen etwa 320 Millionen Menschen weltweit Spotify, nachdem das Unternehmen seit Kurzem auch in einige Länder wie Russland und Serbien expandierte.

 04.11.2020, 15:28 Uhr

Bei Spotify können Musiker offenbar bald den Empfehlungsalgorithmus beeinflussen. Dafür können sie ihre Songs markieren und dafür zahlen, wenn diese Erfolg auf der Plattform haben. Doch ist das wirklich fair? Die Details gibt’s hier für euch.

Krass! Künstler sollen auf Spotify bald den Algorithmus beeinflussen können 

Der Musikstreaming-Gigant Spotify führt wohl bald eine ziemlich interessante Neuerung ein: Künstler sollen dann die Befugnis erhalten, beim Algorithmus mitzumischen und diesen zu beeinflussen. Das lässt sich das schwedische Unternehmen allerdings bezahlen. Aber wie soll das überhaupt funktionieren? Wenn man als Musiker seine eigenen Songs pushen möchte, kann man dank einem entsprechenden Anteil am Gewinn dafür sorgen, dass die eigenen Lieder auf Spotify als wichtig markiert werden. Das wirkt sich wiederum auf den automatischen Empfehlungsalgorithmus aus und könnte für höhere Erfolgschancen der eigenen Songs sorgen. Erhöhen sich dadurch die Abspielzahlen, zahlt Spotify dem jeweiligen Musiker aber weniger Geld aus.

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Der Musikstreaming-Dienst Spotify gehört zu den erfolgreichsten Plattformen überhaupt

Was in Zukunft weiterhin unmöglich bleiben soll, ist das direkte Platzieren der eigenen Songs in den Empfehlungen. Was bisher noch nicht bekannt ist, ist wie viel Geld Künstler an Spotify zahlen müssen, um beim Algorithmus mitwirken zu können. Außerdem wird die Neuerung wohl erst in Spotifys Radio- und Autoplay-Format getestet. Die Änderungen des Streaming-Riesen dürften vermutlich hart umstritten sein, wie schon bereits die Pay-to-play Bezahlungsmethode, die in der Vergangenheit schon häufiger in die Schusslinie von Kritikern geraten ist. Der Grund: Größere Labels haben dadurch von Anfang an schon bessere Chancen, mehr Nutzer zu erreichen, wohingegen kleinere Künstler eher auf der Strecke bleiben. Spotify wird aktuell von rund 320 Millionen Nutzern weltweit genutzt. Sogar in Länder wie Russland und Serbien konnte mittlerweile expandiert werden. Ob die Erfolgssträhne mit der Neuerung wohl weiter anhält?

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