Der Messenger Signal gilt als Alternative für WhatsApp oder auch Telegram. Vor allem nach den Änderungen der Nutzungsbedingungen bei WhatsApp schwenkten Nutzer auf eine Alternative um. Mittlerweile zählt Signal 40 Millionen aktive Nutzer pro Monat. Seit einiger Zeit arbeitet der Dienst an einem neuen Feature, mit dem man vertrauliche Überweisungen in Kryptogeld tätigen kann. Doch schon jetzt gibt es Bedenken, denn die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll vor allem in der Europäischen Union geknackt werden können. Der Grund: Man will kriminelle Machenschaften unterbinden. In den USA waren die Nachrichten geschützt, aber die bundesstaatlichen und lokalen Strafverfolgungsbehörden versuchen schon, dagegen vorzugehen, es fehle nur der Hebel. Möglicherweise könnte gegen Signal jetzt mit dem Gesetz gegen Geldwäsche vorgegangen werden und so eine Minderung der Verschlüsselung durchgesetzt werden, wird vermutet. Die Kryptowährung MobileCoin, mit der via Signal bezahlt werden kann, kann derzeit noch nicht in den USA gekauft werden, erst wenn sich das ändert, wird klar, ob die Bedenken berechtigt waren.

 11.01.2022, 14:07 Uhr

Der Messenger Signal bietet nun eine Bezahlfunktion mit Kryptogeld an. Doch wird dieses Feature dem Dienst bald schon zum Verhängnis? So könnte die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in den USA dadurch gemindert werden. Was dahintersteckt? Mehr hier.

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