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Hilferuf der Veranstaltungswirtschaft in der Corona-Krise: So lief die „Night of Light“ ab

Hilferuf der Veranstaltungswirtschaft
Regina Fürst
Regina Fürst
 23.06.2020, 15:27 Uhr

Es war die Idee eines visualisierten Hilferufs, dem viele folgten: Am gestrigen Abend wurden bundesweit tausende Gebäude in mahnendem Rot illuminiert. Grund hierfür war die ins Leben gerufene „Night of Light“, die auf die katastrophalen Folgen der Corona-Krise für die Veranstaltungswirtschaft hinweisen sollte. Erfahrt hier mehr über die Aktion!

Mehr als 8000 Firmen hatten sich zur Teilnahme an der „Night of Light“ bereit erklärt

Vielleicht habt ihr es am gestrigen Abend beim Blick aus dem Fenster oder während eines Abendspaziergangs entdeckt. Zahlreiche Gebäude waren rot angeleuchtet. Doch hinter dem eindrucksvollen vermeintlichen Lichtspiel steckte ein eindringlicher Appell an die Politik in Form der „Night of Light“. Die Veranstaltungswirtschaft ist in der Corona-Krise in die Bredouille geraten, da aufgrund der im Zuge der Pandemie ergriffenen Maßnahmen, Veranstaltungen wie Konzerte nicht mehr wie gewohnt stattfinden können. Medienberichten zufolge hatten sich mehr als 8000 Firmen zur Teilnahme an der Protestaktion bereit erklärt. Und so waren beispielsweise...

...die LANXESS arena in Köln...

....oder auch der Friedrichstadt-Palast in Berlin...

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'Alarmstufe Rot': Gestern Nacht wurden im Rahmen der Aktion Night of Light bundesweit über 9.000 Gebäude rot angeleuchtet. Damit wurde auf die fatalen Folgen der Corona-Krise für Live Entertainment, Event- und Veranstaltungsbranche hingewiesen. In Berlin waren neben dem Friedrichstadt-Palast Berlin zahlreiche andere Bauten wie das Maxim Gorki Theater oder CHAMÄLEON Theater dabei. Zwar bleibt der Palast ohnehin bis Dezember geschlossen, da wir dank Berliner Senat eine notwendige Lüftungssanierung vorziehen können, um die Krise sinnvoll zu überbrücken. Dennoch ist die Teilnahme ein klares Zeichen unserer Solidarität mit anderen Bühnen und Veranstaltungsorten, die unsagbar unter den Folgen der gegenwärtigen Krise leiden. Noch einmal derartige 100 Tage überleben viele Einrichtungen und Unternehmen nicht.⁣ ⁣ ●⁣ ⁣ An industry sees red: last night, more than 9,000 buildings all across Germany were illuminated in red as part of the Night of Light. The campaign seeks to highlight the dire consequences of the coronavirus pandemic for the live entertainment, event and performance industry. Beside the Friedrichstadt-Palast Berlin, countless other venues in the German capital participated in the event, including the Maxim Gorki Theater and the CHAMÄLEON Theater. The Palast will remain closed until December, as the Berlin Senate has agreed for the necessary refurbishment of the ventilation system to be brought forward to make a virtue of a need and bridge this period of uncertainty. Our participation in the Night of Light is nonetheless a clear sign of our solidarity with other theatres and venues that are suffering terribly in the current crisis. Many institutions and companies will not be able to survive another 100 days like this. www.night-of-light.de #nightoflight2020 #PalastBerlin #stayVivid

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...bei der „Night of Light“ dabei. 

„Night of Light“ verdeutlicht Alarmstufe rot für die heterogene Veranstaltungswirtschaft

Wie verzweigt die Veranstaltungswirtschaft ist, beweist ein Blick auf die Homepage der Aktion, auf welcher es heißt: „Faktisch alle Unternehmen aus den Bereichen Messebau, Veranstaltungstechnik, Eventagentur, Catering, Bühnenbau, Eventlocation, Messegesellschaft Kongresscenter, Tagungshotel, Konzertveranstalter, Künstler und Einzelunternehmer haben durch die erfolgten Veranstaltungsverbote seit dem 10.03.2020 innerhalb weniger Werktage ihre gesamten Auftragsbestände verloren.“ 

Der Initiator der „Night of Light“ gibt eine düstere Prognose ab

Man benötige „echte Hilfe anstelle von Kredit-Programmen“, heißt es außerdem. Eine düstere Prognose gab auch Tom Koperek, der Initiator der „Night of Light“ in einer Pressekonferenz ab, in welcher er erklärte: „Wir stehen hier am Beginn einer gigantischen Pleitewelle. 2,5 bis 3 Millionen Beschäftigte sind akut in über 200.000 Betrieben betroffen (…).“ Ob dieser Appell erhört wird? Lange warten kann die Veranstaltungswirtschaft nicht mehr.

Schließlich heißt es auf der Homepage der „Night of Light“ eindringlich: Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht!“

★ Einen Überblick und Eindrücke zur „Night of Light“ vermittelt euch auch das unten stehende Video. Klickt euch doch einfach mal rein! ★

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