Lifestyle

Krasses Beispiel aus London zeigt: Sind Airbnb-Strafen bei uns noch zu niedrig?

Die Möglichkeit mit Airbnb an schöne Ferienwohnungen zu kommen, ist bei Reisenden in aller Welt sehr beliebt. Ein Beispiel aus London zeigt aber die Problematik daran: Ein Brite vermietete sein Apartment im reizvollen Stadtteil Victoria und nahm dabei über sechs Jahre eine sechsstellige Summe ein. Der Knackpunkt: Die auf Airbnb gelistete Wohnung war nicht in seinem Besitz und schlimmer noch, es handelte sich dabei um eine Sozialwohnung. Die Folge: Ein Bußgeld in Höhe von umgerechnet knapp 120.000 Euro. Trotz mehr als 13.000 Airbnb-Unterkünften in Berlin und rund 6000 in Hamburg und München verhalten sich die Stadtverwaltungen in Deutschland im Vergleich dazu zurückhaltender. In Berlin beispielsweise müssen Airbnb-Wohnungen eigentlich registriert werden, doch lediglich 15 Prozent der Berliner tun es. Airbnb meldet das jedoch nicht und begründet dies mit dem Datenschutz. Auch mögliche Strafen scheinen deutsche Airbnb-Vermieter offenbar wenig zu kümmern, obwohl es sie bereits gibt. Auf der US-Inselkette Hawaii sieht es anders aus. Hier wird bei einem Verstoß ein Bußgeld von umgerechnet bis zu 8.900 Euro pro Tag verlangt.

Mag Pytlik
Mag Pytlik
 08.08.2019, 15:13 Uhr

Umgerechnet knapp 120.000 Euro Strafe musste ein Londoner jetzt zahlen, weil er unerlaubt seine Wohnung über Airbnb vermietete. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob die Strafen in Deutschland noch zu niedrig sind? Mehr Infos gibt es hier! 

Dein Newsletter von „it’s in TV“: Keine News deiner Stars & Gewinnspiele verpassen!

Jetzt abonnieren ★ "it's in TV"-Newsletter mit deinen Star-News

Das könnte dich auch interessieren: