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Kritik von Ärzten während Corona: Zu viele Lehrer bleiben einfach daheim

Trotz des Coronavirus werden immer mehr Geschäfte und Institutionen langsam aber sicher wieder geöffnet. Auch die Lehrer müssen daher wieder in die Schulen zurück, doch viele Lehrkräfte gehören zur Risikogruppe und holen sich daher ein Attest, um auch künftig von Zuhause aus unterrichten zu können. Doch für ihre Vorsicht werden die Lehrer jetzt heftig von einigen Ärzten kritisiert. „Es ist schon unverständlich, dass die Berufsgruppe der Lehrer für sich ein solches Schutzprivileg in Anspruch nimmt“, erklärte nun auch ein Sprecher des Bundesverbands der Kinder- und Jugendärzte in einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Andere Berufsgruppen würden „tatsächlich kranke Patienten versorgen“ und sogar noch ein wesentlich höheres Durchschnittsalter aufweisen als die Lehrkräfte. Nach Angaben der Kultusministerien bleibt je nach Bundesland bis zu ein Drittel der Lehrer aktuell daheim, weil sie aufgrund ihres Alters oder anderer persönlicher Umstände Angst vor einer Corona-Infektion haben.

Cedric Litzki
Cedric Litzki
 20.05.2020, 14:23 Uhr

Als Teil der Risikogruppe hat man das Recht, während der Corona-Krise daheim zu bleiben. Von diesem Recht machen auch sehr viele Lehrer Gebrauch. Doch wie einige Ärzte jetzt behaupten, tun sie dies zu Unrecht! Angeblich bleiben zu viele Lehrkräfte zu Unrecht in den eigenen vier Wänden. Doch was hat es mit dem Vorwurf auf sich? Alle weiteren Informationen gibt es hier.

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