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Skandal um McDonald’s Plastikstrohhalme: Sie sollen umweltfreundlicher sein als die aus Papier

Seit September 2018 wird in allen britischen und irischen McDonald’s-Filialen Papier statt Plastik als Material für Strohhalme genutzt. Bedenkt man die Umweltschäden, die jedes Jahr durch die Nutzung von Plastik entstehen, könnte man glatt meinen, der Fast-Food-Konzern ginge mit gutem Beispiel voran. Doch weit gefehlt! Wie die britische Zeitung „The Sun“ berichtet, wurden die Mitarbeiter von McDonald’s via firmeninterner Mitteilung dazu angehalten, die Papierstrohhalme im Restmüll zu entsorgen, da diese nicht recyclebar seien. Als ob dieser Firmen-Fauxpas nicht genug wäre, fand das britische Onlinemagazin „LADBible“ heraus, dass die alten zuvor genutzten Plastikstrohhalme zu 100% recyclebar waren. Wie McDonald’s nun weiter verfährt, um dieses Strohhalm-Chaos zu lösen, bleibt abzuwarten. Offiziell heißt es dazu lediglich: „Die aktuell genutzten Papierstrohhalme sind aufgrund ihrer verhärteten Schicht nicht problemlos wiederverwertbar. Man arbeitet mit den zuständigen Entsorgungsdienstleistern zusammen, um eine Lösung zu finden.“ Umweltaktivisten der Organisation „Friends of the Earth“ hingegen sehen das Problem schnell gelöst. McDonald’s solle doch einfach komplett auf Strohhalme verzichten. Sie seien komplett unnötig und die menschlichen Lippen hätten sich als ultimatives, müllfreies Werkzeug zur Flüssigkeitsaufnahme bewährt.

Mag Pytlik
Mag Pytlik
 09.08.2019, 14:30 Uhr

Eigentlich müssten Papierstrohhalme doch umweltfreundlicher sein als Plastikstrohhalme, oder? Bei McDonald’s in Großbritannien und Irland verhält es sich aber genau andersrum. Wie das sein kann und was McDonald’s selbst dazu sagt? Die Antwort darauf gibt es hier!

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