Lifestyle

Wie schlecht geht es Zalando wirklich? Onlineversandhändler macht hohen Verlust in Corona-Krise

Amazon scheint in der aktuellen Coronavirus-Krise das Geschäft seines Lebens zu machen. Doch das gilt längst nicht für alle Online-Händler. Zalando beispielsweise verzeichnete im ersten Quartal dieses Jahres einen hohen Betriebsverlust. Die Summe beläuft sich auf mehr als 28 Millionen Euro, wie das Unternehmen aus Berlin nun bekanntgab. Die Jahresprognose ist deshalb auch nicht mehr tragbar und so habe man die Finanzplanung bereits angepasst. Zu diesem Zweck wurden bereits einige Initiativen gestartet: Einzelhändler, die ihre Produkte über Zalando verkaufen, zahlen beispielsweise keine Kommission, vorerst bis Ende Mai. Zudem sollen Partner mit 100 Millionen Euro unterstützt werden. Am 16. April soll es detaillierte Zahlen über das erste Quartal geben. Die Hauptversammlung, die am 20. Mai stattfinden sollte, wurde vorerst verschoben. Eine Prognose, wie es für Zalando genau weitergehen wird, soll es von dem Konzern erst geben, wenn die Krise rund um das Coronavirus weitere Entwicklungen genommen hat und absehbar ist, wie es mit der Pandemie weitergeht.

David Maciejewski
David Maciejewski
 31.03.2020, 15:30 Uhr

Das Coronavirus sorgt in der Wirtschaft für Krisenstimmung. Einzig Onlineriese Amazon scheint dabei eine Ausnahme zu sein. Bei Zalando sieht es derweil alles andere als rosig aus und so gab das Unternehmen bereits einen achtstelligen Betriebsverlust bekannt. Mehr erfahrt ihr hier.

Das könnte dich auch interessieren: