Bushido
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Enttäuschung bei Rapper Bushido: Sein Album "Sonny Black" bleibt auf dem Index

"Abgeschmiert auf ganzer Linie", so fasste Rapper Bushido jetzt das Ergebnis einer Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zusammen. Denn hier ging es nun erneut um sein Album "Sonny Black". Das steht seit 2015 auf dem Index, darf also nicht an Kinder und Jugendliche verkauft werden, weil es als jugendgefährdend eingestuft wird. Das ist zu Recht so und wird deshalb auch so bleiben, entschieden die Richter jetzt, unter anderem wegen "hemmungsloser Gewaltdarstellung". In seiner Insta-Story reagierte Bushido mit einem ganz knappen Statement: "Das Album 'Sonny Black' bleibt leider auch weiterhin auf dem Index. Weiter geht’s, Leute." Der Rapper hat gerade erst die zweite Single aus seinem kommenden Album veröffentlicht und scheint den Blick jetzt darauf richten zu wollen. Auf Twitter gab es erstaunte Reaktionen darauf, dass Bushido sogar in der Tagesschau und den Tagesthemen auftauchte, aber natürlich waren auch Fans dabei, die seinen Auftritt vor Gericht feierten. Experten diskutieren derweil aber zudem eine alte Frage neu: Bringt es wirklich was, Alben auf den Index zu setzen oder bekommen sie dadurch nur noch mehr Aufmerksamkeit und werden sogar begehrter?!

Mag Pytlik
Mag Pytlik
 31.10.2019, 12:28 Uhr

Bald kommt Neues von Bushido raus, jetzt ging es vor Gericht aber erstmal um ein altes Album. "Sonny Black" darf seit 2015 nicht mehr an Kinder und Jugendliche verkauft werden. Das Werk soll auch auf dem Index bleiben, sagte jetzt das Bundesverwaltungsgericht. Zu den Reaktionen rund um die Entscheidung gibt’s hier die Infos für euch!

Bushidos Album „Sonny Black" wurde laut Bundesverwaltungsgericht zu Recht als jugendgefährdend eingestuft

Die Leipziger Richter hatten die Texte des Albums nun erneut geprüft. Seit 2015 steht „Sonny Black" auf dem Index. Unter anderem wegen der „hemmungslosen Gewaltdarstellung", wie es in der Begründung des Gerichts heißt, wurde es rechtmäßig so eingestuft und darf auch weiterhin Kindern und Jugendlichen nicht verkauft werden. Die Richter nannten als weiteren Punkt auch „vulgäre Sprache", durch die Frauen und Homosexuelle herabgewürdigt würden. Bushido war selbst bei der Verhandlung dabei. Der 41-Jährige hatte dagegen geklagt, dass das Album von 2014 im Jahr darauf auf dem Index landete und war damit zunächst vor dem Verwaltungsgericht Köln gescheitert. Das Oberverwaltungsgericht in Münster gab ihm in der nächsten Instanz Recht, mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgericht vom Mittwoch ist aber jetzt die letzte Instanz erreicht und klar: „Sonny Black" gibt's auch in Zukunft nicht für Kinder und Jugendliche im Handel.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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„Abgeschmiert“: Bushido reagierte enttäuscht auf die Entscheidung zu "Sonny Black"

Der Rapper sagte nach der Verhandlung, er sei „abgeschmiert auf ganzer Linie“. In seiner Insta-Story gab's von Bushido nur die knappe Info: „Das Album 'Sonny Black' bleibt leider auch weiterhin auf dem Index. Weiter geht’s, Leute.“ Offenbar will er nach vorne schauen, denn schließlich bereitet er gerade den Release eines neuen Albums vor und hat schon zwei Singles vorab veröffentlicht. Die Reaktionen auf die Entscheidung zum indizierten Tonträger fallen ganz unterschiedlich aus. Fans feierten den Auftritt ihres Idols vor Gericht, Leute, die mit Bushido eher weniger anfangen können, äußerten sich zustimmend. Und Experten diskutieren wieder, wie sinnvoll es ist, Alben auf den Index zu setzen. Dient das dem Schutz von Kindern und Jugendlichen oder wird dadurch erst recht Aufmerksamkeit auf das Werk gelenkt?

 

⇒ Das ging nicht lange gut: Capital Bra war nicht einmal ein Jahr bei Bushidos Label unter Vertrag, da kam es schon zum Bruch. Warum, dazu gibt's mehr Infos im unten stehenden Video! ⇓

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