"American Psycho" versus "Batman": Oscar-Preisträger Christian Bale 

Christian Bale

"American Psycho" versus "Batman": Oscar-Preisträger Christian Bale 

Name: Christian Bale
Geburtsdatum und -ort:
 Haverfordwest, Pembrokeshire, Wales
Sternzeichen: Wassermann
Größe: 1,83
Partner & Ex-Partner: Sibi Blažić (verheiratet seit 2000)
 

Durch die Hintertür nach Hollywood: Winona Ryder empfahl Christian Bale für "Betty und ihre Schwestern"

Der britisch-US-amerikanische Schauspieler Christian Charles Phillip Bale wurde am 30. Januar 1974 in Haverfordwest, Wales als Sohn des 2003 verstorbenen Unternehmers und Aktivisten David Bale und der aus England stammenden Zirkustänzerin Jenny James geboren. Zusammen mit seinen zwei Schwestern, Louise und Sharon, lebte die Familie unter anderem in Wales, England und Portugal. Als sich Bales Eltern 1991 scheiden ließen, ging er mit seinem Vater nach L.A., während seine Schwestern bei der Mutter in England blieben. Seine ersten Fernsehauftritte hatte der junge Mime 1986 in "Anastasia" sowie in "Mio, mein Mio" und wurde bereits ein Jahr später mit gerade mal 13 Jahren von Steven Spielberg für "Das Reich der Sonne" besetzt. Auf Empfehlung von Winona Ryder wurde er 1994 für "Betty und ihre Schwestern" gecastet und erhielt zwei Jahre später eine Rolle an der Seite von Nicole Kidman in "Portrait of a Lady".

Extremes Method Acting: Für "The Machinist" verlor Christian Bale 30 Kilo

Einem breiteren Publikum wurde Christian Bale im Jahr 2000 mit seiner Rolle als narzisstischer Psychopath Patrick Bateman in "American Psycho" bekannt, wofür er den "Chlotrudis Award" erhielt. 2004 überzeugte der "Method Actor" als abgemagerter Fabrikarbeiter in "The Machinist". Für diese Rolle hungerte sich Bale ganze 30 Kilo runter und verlor somit fast ein Drittel seines Gesamtgewichts. Um ein Jahr später glaubhaft Christopher Nolans Batman in "Batman Begins" zu verkörpern, musste der Ausnahmeschauspieler rasant an Gewicht und Muskelmasse draufpacken. Auch in "The Dark Knight", der erfolgreichen Fortsetzung von 2008, gab Bale an der Seite von "Joker"-Darsteller Heath Ledger den Batman und vollendete die Reihe 2012 mit "The Dark Knight Rises"

Christian Bale ist Oscar-Preisträger: "The Fighter" verschaffte ihm den begehrten Goldjungen

2009 verkörperte Christian Bale in "Public Enemies" den Gegenspieler von Johnny Depp und schlüpfte 2010 an der Seite von Mark Wahlberg in die Rolle des Boxtrainers Dicky Eklund. Für seine Darbietung in "The Fighter" erhielt er den Golden Globe Award als "Bester Nebendarsteller" und seinen ersten Oscar in der gleichen Kategorie. In den darauffolgenden Jahren war Bale unter anderem an der Seite von Bradley Cooper und Jennifer Lawrence in "American Hustle" zu sehen und übernahm 2015 die Hauptrolle in "The Big Short" neben Ryan Gosling und Brad Pitt. Im Rahmen der Golden Globe Awards 2019 erhielt er für seine Verkörperung von Dick Cheney in der Politsatire "Vice – Der zweite Mann" den Golden Globe als bester Komödien-Hauptdarsteller. Privat ist der Ausnahmeschauspieler seit dem 29. Januar 2000 mit Ex-Model und Make-up-Artist Sibi Blažić verheiratet, mit der er auch zwei Kinder hat. Tochter Emmaline wurde 2005 geboren und ihr jüngerer Bruder Joseph kam 2014 zur Welt. 
 

Fünf Fakten über Christian Bale, die ihr vielleicht noch nicht wusstet

✓ Seine ersten Kameraerfahrungen sammelte Christian Bale 1982 mit Werbespots für Weichspüler und Frühstücksflocken
✓ Beim Vorsprechen zu Spielbergs "Das Reich der Sonne" musste sich der 13-Jährige gegen 4000 andere Castingteilnehmer durchsetzen
✓ Seine Frau Sibi lernte Bale über Winona Ryder kennen, da sie zu der Zeit ihre persönliche Assistentin war
✓ Ewige Konkurrenten: 1997 musste er sich gegen Leonardo DiCaprio geschlagen geben, als es um die Rolle des Jack Dawson in "Titanic" ging. Doch 2000 stach er seinen Schauspielkollegen im Kampf um die Hauptrolle des "American Psycho" aus
✓ Christian Bale ist der Meister der Verwandlung. Nachdem er für "The Machinist" 30 Kilo abgenommen hatte, musste er für "American Hustle" stolze 20 Kilo zulegen. Kein Wunder, dass ihn Filmpartner Robert De Niro bei der Begrüßung am Set nicht wiedererkannte

 
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News zu Christian Bale:

Oscar

Es war mal wieder der Abend der Abende, an dem die Academy of Motion Pictures, Arts and Science mal wieder die wohl begehrteste Statuette Hollywoods vergab: Die Oscars! Die strahlenden Gewinner der 91. Oscar-Verleihung stehen nun fest! Als Überraschung des Abends entpuppte sich dabei der Film „Green Book“, der die Trophäe für das beste Original Drehbuch mit nach Hause nehmen konnte. Doch auch Mahershala Ali gewann für seine Rolle als Jazz Pianist den Oscar für die beste männliche Nebenrolle in dem Streifen. Besonders emotional wurde es allerdings, als das Drama für die Auszeichnung „Bester Film“ genannt wurde. Die weibliche Nebenrolle wurde nach Auffassung der Academy am besten von Regina King in „If Beale Street Could Talk“ verkörpert. Fast schon klar war der Oscar für Rami Malek, der in „Bohemian Rhapsody“ in die Rolle des legendären „Queen“-Frontmanns Freddy Mercury schlüpfte. Eine Sensation war auch der mexikanische Film „Roma“, der als erster Netflix Film in insgesamt zehn Kategorien nominiert war, schlussendlich aber „nur“ mit drei Goldjungen nach Hause ging: Darunter beste Kamera, bester fremdsprachiger Film und beste Regie! Für einen der wohl authentischsten und emotionalsten Momente sorgte bei der 91. Oscar-Verleihung die Britin Olivia Colman. Sie setzte sich in der Kategorie beste weibliche Hauptrolle für ihre Rolle als Königin Anne in „The Favourite“ gegen harte Konkurrenz wie Lady Gaga und Glenn Close durch. Obwohl sie gegen die Tränen kämpfen musste, sorgte sie in ihrer Rede auch für den ein oder anderen Lacher. Lady Gaga ging zwar für ihre schauspielerische Leistung leer aus, aber dafür freute sich die Sängerin über den Oscar für den besten Filmsong. Ihre Worte zeigen dabei das, was wohl viele Jäger des Hollywoodtraums denken: „Es geht nicht ums Gewinnen, es geht darum, nicht aufzugeben. Wenn du einen Traum hast, kämpfe dafür. Es geht nicht darum, wie oft man hinfällt, sondern darum, wie oft man wieder aufsteht und weiter macht.“ Auch wir sagen nochmal herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!

Imke Schmoll
Imke Schmoll
 25.02.2019, 08:53 Uhr

Die Academy Awards wurden mal wieder in der Nacht zum 25. Februar verliehen. Neben ein paar Überraschungen wie dem Drama „Green Book“, das insgesamt drei Oscars mit nach Hause nehmen konnte, sorgten Olivia Colman und Lady Gaga für emotionale Dankesreden. Wer sonst noch einen Goldjungen mit nach Hause nehmen durfte, das erfahrt ihr hier!

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Tobey Maguire
Tobey Maguire

Egal ob „Royal Flush“, „Full House“ oder „Straight“: Die Schauspieler Ben Affleck, Tobey Maguire oder auch Matt Damon kennen sich bestens damit aus. Der Grund: Sie alle pokern für ihr Leben gern. Der „Spiderman“-Darsteller Tobey Maguire gehört dabei zu DEN Hollywood-Stars, die auch gerne mal um größere Summen zocken. Wie eine Pokerspiel-Organisatorin, die Untergrund-Poker-Runden für die Reichen und Schönen veranstaltet - und deshalb natürlich anonym bleiben möchte - verriet, muss der Spinnennetz-Experte und Hollywood-Star dabei allerdings ein verdammt schlechter Verlierer sein. Tobey Maguire soll die Poker-Lady außerdem sogar schon dazu aufgefordert haben, wie ein Seehund zu bellen. Dafür wollte er ihr einen Chip in Höhe von 1.000 Dollar schenken, da hatte die toughe „Dealerin" aber überraschenderweise keine Lust drauf. Weitaus positivere Stories hat sie dagegen von Matt Damon zu erzählen. Der „Good Will Hunting“-Star soll der netteste und natürlichste Typ gewesen sein, den sie je getroffen hat! Sein Filmkollege Ben Affleck dagegen betuppt gerne und hat deshalb im „Hard Rock Casino“ in Las Vegas sogar schon Hausverbot. Bei einem seiner Besuche zählte er unzulässig die hohen Karten mit, um dadurch im Spiel Vorteile zu erzielen, woraufhin er im hohen Bogen rausflog. Den „Justice League“-Darsteller dürfte das allerdings wenig gejuckt haben, Las Vegas hat schließlich mehr als nur den einen Pokertisch zu bieten.

Janina "Ninchen" Kötz
Janina "Ninchen" Kötz
und
Mag Pytlik
Mag Pytlik
 25.09.2018, 12:31 Uhr

Der ehemalige deutsche Tennis-Star Boris Becker liebt es, aber auch Hollywood-Größen wie Tobey Maguire oder Matt Damon tun es: Sie alle pokern für ihr Leben gerne! Dabei ist Bobele sogar so erfolgreich, dass er mit seiner Leidenschaft fürs Bluffen fast noch eine zweite große Karriere neben dem Tennis hingelegt hätte. Unter den pokernden Stars sind aber auch Spieler, die verdammt schlechte Verlierer sind.

„it's in TV“-Stars
Tom Hardy
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 08.11.2016, 16:37 Uhr

Russell Crowe gilt als mürrischer Zeitgenosse, besonders am Filmset. Doch der Schauspieler hat selbst mal im Interview verraten, dass er einfach nur möchte, dass alle genauso in die Arbeit vertieft sind, wie er. Da kann es auch schon mal dazu kommen, dass er die Geduld verliert. Welche Stars ähnlich ticken wie Crowe, erfahrt ihr hier.

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 23.09.2016, 14:46 Uhr

Ben Affleck als der neue Batman? Keine gute Idee, wie Fans und Kritiker übereinstimmend sagten. Niemand wollte den Schauspieler so wirklich als Nachfolger von Christian Bale sehen. Doch „Batfleck“ hat es allen eindrucksvoll gezeigt und sie eines besseren belehrt. Auch Daniel Craig war zunächst, um es harmlos zu formulieren, eher umstritten, als er zum neuen James Bond erklärt wurde. Es wurden sogar offizielle Websites gegründet, damit dieses Casting rückgängig gemacht werden konnte. Doch schließlich überzeugte Craig in der Rolle. Er wird sogar so sehr geliebt, dass man ihn für weitere Filme verpflichten möchte. Welche Stars ähnliches erlebt haben, erfahrt ihr hier!

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Adam West
Adam West
 13.08.2016, 16:00 Uhr

In unserer Ranking-Rubrik „Das einzig Wahre!“ geht es ans Eingemachte. Eine Rolle - viele verschiedene Schauspieler über die Jahre. Ob in Serien oder Kinofilmen, welche imposanten Rollen hat wer am besten ausgefüllt? Heute werfen wir einen Blick auf die Superhelden, genauer gesagt auf die Darsteller-Historie von „Batman“. Sechs Kandidaten sind im Rennen, doch wer ist für die „it's in TV“-Redaktion der einzig wahre „Batman“!

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James Bond
 05.05.2016, 07:00 Uhr

Superman wird 33! – Henry Cavill feiert am 5. Mai seinen 33. Geburtstag. Schon von Kindesbeinen an war er ein großer Schauspiel-Fan und feierte im Alter von 17 Jahren seinen großen Durchbruch. Über die Jahre ergatterte er so einige Rollen, unter anderem in der Serie „Die Tudors“. Allerdings fielen auch so einige Castings eher negativ aus. So sprach er für die Hauptrollen in „Batman Begins“, sowie „James Bond – Casino Royale“ vor, musste sich aber Christian Bale und Daniel Craig geschlagen geben. Über sein Privatleben ist eher wenig bekannt, da er im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen auch wert auf Privatsphäre legt. Wir wünschen alles Gute zum Geburtstag, lieber Herr Cavill!

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