Nina Bott
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Ex-"GZSZ"-Star Nina Bott: Still-Skandal auf Instagram

Ex-"GZSZ"-Star Nina Bott:
 31.01.2019, 16:23 Uhr

Viel Lärm um nichts? Die "Prominent"-Moderatorin Nina Bott sieht sich aktuell mit einem wahren Shitstorm auf Instagram konfrontiert. Stein des Anstoßes war ein Bild, das die frisch gebackene Mami beim Stillen zeigte. Doch darauf ist tatsächlich nichts "Anrüchiges" zu sehen, denn das Instagram-Foto zeigt bloß, wie Nina ihrem kleinen Sohn Lio unterwegs die Brust gibt. Doch das scheint ihren Fans ganz und gar nicht zu gefallen. Wie cool die Schauspielerin auf die öffentliche Kritik reagierte und auf welche prominente Unterstützung sie dabei zählen konnte, erfahrt Ihr hier!

Ex-GZSZ-Star Nina Bott setzt sich gegen fiese Insta-Kommentare zur Wehr

Obwohl dieser Moment zwischen Mutter und Kind zu den natürlichsten Dingen der Welt gehört, ist Stillen in der Öffentlichkeit heute immer noch ein Tabuthema. Das musste nun auch Ex-GZSZ-Star und Dreifach-Mami Nina Bott erleben. Nachdem sie auf Instagram ein "Still-Foto" veröffentlichte, hagelte es innerhalb kurzer Zeit böse Kommentare. So schrieben einige User "Bei sowas kann man nicht weggucken, das ist wie bei einem Autounfall" oder "Solche Bilder gehören nicht in die Öffentlichkeit!". Wie sie im "RTL"-Interview erklärte, kann die 41-jährige Schauspielerin die Reaktionen nicht verstehen und so konterte sie: "Ich wundere mich jedes Mal, aus welcher Ecke diese Kommentare kommen. Das sind Mädels, die sind dann 21 und gehen mit mehr Ausschnitt und Dekolletee auf jede Party." Der GZSZ-Star forderte mehr Toleranz gegenüber stillenden Müttern und erklärte: "Das ist jetzt auch mal der Zeitpunkt, wo ich sage: In was für einer Zeit lebst du eigentlich? Ich weiß nicht, ob die so prüde sind, ob denen das so peinlich ist in dem Moment. Ich saß da jetzt auch nicht barbusig." Gut gebrüllt Löwe! Egal ob in den Medien, im Netz oder in der Öffentlichkeit: Nackte Brüste sorgen für Erregung, stillende Brüste meist für Empörung. Gegen diese Doppelmoral setzt sich zum Glück nicht nur Schauspielerin Nina Bott zur Wehr. 

Sara Kulka: Die Ex-GNTM-Kandidatin fordert mehr Zusammenhalt unter Müttern!

Auch Zweifach-Mama und Ex-GNTM-Kandidatin Sara Kulka postet regelmäßig Still-Bilder und fordert auf Instagram: "Bitte respektiert das Stillen in der Öffentlichkeit! Es ist überhaupt keine intime Sache, es ist eine Selbstverständlichkeit!" Zudem spricht sich das 26-jährige Model für mehr Solidarität statt Scham aus: "Wir sind alle Mamas und sollten zusammenhalten."

Mit "Brelfies" gegen "Mami-Shaming": Auch dieses Topmodel zeigt sich stillend auf Instagram

Auch andere prominente Mütter wollen mit dem Tabu brechen und sprechen sich gegen das "Mami-Shaming" aus. Einige von ihnen nutzen sogar ihre Berühmtheit und ihre Plattform dazu, der Welt zu zeigen: Stillen ist KEIN Tabu! Top-Model Karolína Kurková war eine der Ersten, die das Stillen in der Öffentlichkeit mit zahlreichen Bildern auf Social Media zum Gesprächsthema machte. "Es ist etwas Natürliches. Und jeder, der das Glück hat, sein Kind stillen zu können, sollte das auch tun", so das Model gegenüber der "Vogue". Besonders in der Welt der Topmodels scheinen die Mütter sehr viel entspannter mit dem Thema umzugehen, denn auch "Victoria Secrets"-Engel wie Candice Swanepoel, Doutzen Kroes oder das brasilianische Top-Model und Ehefrau von Tom Brady, Gisele Bündchen, zeigen sich mit ihren Kids stillend auf Instagram. 

Auch Musiker tun es: Sängerin Pink stillt in der Öffentlichkeit

Sängerin Pink ist ebenfalls eine Verfechterin des "Brelfies“ – einer Kombination aus „Selfie“ und "Breastfeeding“. Die 39-jährige Grammy-Gewinnerin postete schon einige Bilder in den sozialen Netzwerken, die sie beim Stillen zeigen. Damit wirbt sie, ob nun bewusst oder unbewusst, für mehr Toleranz gegenüber in der Öffentlichkeit stillenden Müttern. Bei soviel Freizügigkeit und Sex im Netz fällt es schwer, die Aufregung um die Still-Bilder nachzuvollziehen. Denn egal ob auf der Straße oder auf Instagram: Wer einer Frau nicht beim Stillen zugucken möchte, hat ja auch immer noch die Möglichkeit wegzuschauen. 

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