Xavier Naidoo
Xavier Naidoo

Nach offenbar rassistischen Äußerungen: Xavier Naidoo aus DSDS-Jury geschmissen

Die "Deutschland sucht den Superstar"-Jury muss fortan ohne Xavier Naidoo auskommen! Dies entschied der Sender RTL, nach den kontroversen Aussagen des "Anmut"-Interpreten. In den Sozialen Medien ist zuvor ein Video des 48-Jährigen aufgetaucht, in dem er vermeintliche Missstände in einem A Cappella anprangern wollte. Dabei soll sich Xavier aber rassistisch und negativ gegenüber Flüchtlingen geäußert haben. Mit Aussagen wie "Wenn fast jeden Tag ein Mord geschieht, bei dem der Gast dem Gastgeber ein Leben stiehlt" soll Musiker dabei über Geflüchtete gesungen haben. Nachdem RTL eine Stellungnahme von dem Gründungsmitglied der "Söhne Mannheims" verlangte, postete Xavier Naidoo wenig später einen langen Text via Instagram, in dem er versuchte sich zu erklären. "Ich setze mich seit Jahren aus tiefster Überzeugung gegen Ausgrenzung und Rassenhass ein. Liebe und Respekt sind der einzige Weg für ein gesellschaftliches Miteinander", schrieb er so unter anderem. Der Sänger bekommt dabei sogar Unterstützung, beispielsweise von Schauspieler Til Schweiger. RTL zog hingegen inzwischen die Reisleine und entließ DSDS-Juror: "Nach den umstrittenen Äußerungen von Xavier Naidoo in einem selbst gedrehten Video, das in den sozialen Netzwerken geteilt wurde, hat sich RTL entschlossen, den Sänger aus der Jury von "Deutschland sucht den Superstar" auszuschließen.

Cedric Litzki
Cedric Litzki
 12.03.2020, 12:20 Uhr

RTL hat Xavier Naidoo aus der DSDS-Jury geschmissen! Grund dafür waren Videos des Sängers, die im Netz aufgetaucht sind. Hier tätigte er Äußerungen, die ihm als rassistisch ausgelegt wurden. Mit Begriffen wie "Gast und Gastgeber" soll der Musiker ziemlich offensichtlich auf Geflüchtete abgezielt haben. Das war RTL nun zu viel, weshalb sie ihn von "Deutschland sucht den Superstar" ausschlossen. Alle Details gibt es hier.

Aus für Xavier Naidoo bei DSDS: RTL schmeißt den Sänger wegen umstrittenem Video aus der Jury

Am Samstag, den 14. März, soll die erste Liveshow der aktuellen Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ über die Bühne gehen. Dann wird die Jury wohl allerdings lediglich aus Dieter Bohlen, Pietro Lombardi und Oana Nechiti bestehen. Xavier Naidoo wird dann nicht mehr am Jurypult sitzen. Dass der 48-Jährige ausgeschlossen wird, teilte RTL am Mittwochabend mit. Ob sein Platz nach der ersten Liveshow neu besetzt wird, hat der Sender noch nicht bekanntgegeben. Der Rauswurf ist die Folge eines Videos, das in den sozialen Medien zirkulierte und dem jetzt Ex-DSDS-Juror Rassismusvorwürfe einbrachte. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Liedtext von Xavier Naidoo wird als Hetze gegen Flüchtlinge aufgefasst & der Sänger wies die Vorwürfe zurück

In dem kurzen Video stimmt das „Söhne Mannheims“-Gründungsmitglied ein Lied an, mit dem er wohl vermeintliche Missstände zur Sprache bringen will. Der A-Capella-Song enthält unter anderem die Zeilen: „Wenn fast jeden Tag ein Mord geschieht, bei dem der Gast dem Gastgeber ein Leben stiehlt.“ Diese und ähnliche Aussagen des Textes können so verstanden werden, als meine er Flüchtlinge und Gefahren, die angeblich von ihnen ausgehen würden. RTL zeigte sich verwundert über das Video und forderte klare Antworten. Xavier Naidoo reagierte schließlich mit einem Statement, in dem er die Echtheit des Videos nicht bestritt, aber die Rassismusvorwürfe zurückwies. Er sei völlig falsch verstanden worden. Diese Stellungnahme reichte dem Sender aber offenbar nicht aus, unter anderem auch, weil weitere Video-Schnipsel mit noch mehr fragwürdigen Aussagen auftauchten. Darin bezeichnete er unter anderem die „Wir sind mehr“-Initiative als „peinlich und deutschlandfeindlich“. Welchen Hintergrund das Video hat und wie er die einzelnen Zeilen gemeint und verstanden haben will, erklärte Xavier nach wie vor nicht. Er sagte lediglich, dass der Text aus dem Jahr 2018 stammt. 

➨ Was zum dem Rauswurf von Xavier Naidoo aus der DSDS-Jury führte, erfahrt ihr hier ausführlich. 

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