Die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern hat vor einer Woche nicht nur verheerende Schäden angerichtet, sondern viele Menschenleben gefordert. Doch hätte ein Frühwarnsystem das schwere Ausmaß der Katastrophe verhindern können? Das wird aktuell diskutiert. Dabei will man herausfinden, was bei einer zukünftigen Katastrophe als Schutzmaßnahme in Kraft treten soll. So soll Bundeskanzlerin Angela Merkel offen sein für eine automatisch versendete Warnung per SMS, so wie es auch Länder wie Japan oder die USA handhaben. Mit einer automatisch geschalteten SMS könne man mehr Leute erreichen als mit einer App, wie NINA, die eine Katastrophenwarnung melden kann, aber zuvor erst heruntergeladen werden muss. Bislang ist es jedoch so, dass Sammel-SMS nur verschickt werden dürfen, wenn Handynutzer dem ausdrücklich zugestimmt haben. So sollen sie vor unerwünschter Werbung geschützt werden. Eine Debatte um Datenschutz muss also auch geführt werden. Auf Technik allein solle man sich jedoch nicht verlassen, meint Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident und CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet. Daher könnte man auch wieder auf das altbewährte Warnsystem mit Sirenen zurückgreifen.

 21.07.2021, 15:43 Uhr

Nach der Flutkatastrophe in NRW, Rheinland-Pfalz und Bayern sollen für zukünftige Katastrophen neue Schutzmaßnahmen besprochen werden. Zur Debatte stehen unter anderem automatisch verschickte Warn-SMS. Doch ist das aufgrund des Datenschutzes überhaupt möglich? Mehr Details gibt es oben im Video.

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