„Microsoft“-Gründer Bill Gates ist ganz und gar nicht zufrieden damit, wie die USA mit der Corona-Krise umgehen. Laut dem Milliardär habe die Regierung nämlich schwere Versäumnisse im Umgang mit dem Virus zu verantworten. „Gerade in den Vereinigten Staaten hatte das Testen nicht die nötige Priorität“, erklärte Gates so gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Und auch die fehlenden Anweisungen von Donald Trump und seinem Team im Bezug auf die Lockerung der Restriktion bemängelte er. Der Unternehmer setzt sich mit seiner Stiftung inzwischen selbst für den Kampf gegen das Coronavirus ein. Daher beklagte er jetzt auch, dass die USA sich heute weniger an der Entwicklung globaler Lösungsansätze rund um den Gesundheitsnotstand beteiligen, als dies früher der Fall war. Während der 64-jährige Gates für die Vereinigten Staaten von Amerika lediglich Kritik übrig hatte, lobte er aber auch die deutsche Bundesregierung und vor allem Angela Merkel umso mehr. Die Bundeskanzlerin versuche „eine Führungsfigur und eine klare Stimme“ für Deutschland zu sein, bemüht sich gleichzeitig aber auch mit Ländern wie Frankreich darum, globale Anstrengungen durchzusetzen.

 27.04.2020, 13:25 Uhr

Bill Gates setzt sich selbst mit seiner Stiftung für den Kampf gegen die Corona-Krise ein. Daher kritisiert der „Microsoft“-Gründer jetzt auch die USA und Donald Trump für den Umgang mit dem Virus. Lob gab es hingegen für Angela Merkel, die der Unternehmer als „Führungsfigur“ in der Corona-Krise bezeichnete. Erfahrt hier mehr.

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