Ralph Fiennes wusste schon im Jahr 1993 als der Böse in einem Film zu begeistern. Damals sah man ihn in "Schindlers Liste" als KZ-Kommandant Amon Göth. Neun Jahre später spielte er den Serienkiller in "Roter Drache", in dem natürlich auch Anthony Hopkins in seiner ikonischen Rolle als Dr. Hannibal Lecter dabei war. Den Jüngeren unter euch lehrte er ab 2005 das Fürchten und zwar als dunkler Magier Lord Voldemort in der "Harry Potter"-Reihe Darin war er sogar so böse, dass er seine Seele mehrfach durch Mord spaltete. Weiter geht’s mit Kevin Spacey, der nach Missbrauchsvorwürfen, leider auch im echten Leben von manchen als "der Böse" bezeichnet wurde. Auch als Schauspieler begeisterte er in diversen Rollen als Fiesling. Herausragend war dabei sein Auftritt als John Doe in "Sieben", in dem er mehrere Morde anhand der sieben Todsünden begeht. In "Superman Returns" spielte er den Antagonisten des "Man of Steel", den machthungrigen Industriellen Lex Luthor. Abschließend wäre da noch Gary Oldman, der sich, wie die anderen zuvor, auch einen Namen als Bösewicht machte. Angefangen hat sein Fiesling-Dasein im Jahr 1991. Damals schlüpfte er in die Rolle des Lee Harvey Oswald, den mutmaßlichen Mörder von John F. Kennedy in "JFK - Tatort Dallas". Ein Jahr später mimte er den bösen Blutsauger in "Bram Stoker’s Dracula". Doch das war noch lang nicht alles: 1994 in "Léon - Der Profi", 1997 in "Das fünfte Element" und in "Air Force One", sowie 1998 in "Lost in Space" und schließlich 2000 in "Hannibal" war Gary Oldman weitere Male als Schurke zu sehen. Bei diesen Schauspielern gilt offenbar: Einmal Fiesling, fast immer Fiesling!

 23.02.2019, 12:00 Uhr

Einige Schauspieler sind dafür geboren den strahlenden Helden zu spielen, andere wiederum sind in Filmen fast immer die Bösen. Gary Oldman gehört zur letzteren Kategorie. Welche Stars sonst noch gerne und oft den Bösewicht spielten, erfahrt ihr im zweiten Teil unseres Videos.

Das könnte dich auch interessieren: