Einer, der seine Drogenerfahrungen gerne aus seinem Leben streichen würde, ist Sven Väth. Das verriet der Techno-Guru der "Vanity Fair": "Ich stand mit 24 Jahren total zugekokst im Kreißsaal als meine Tochter geboren wurde – das würde ich gern streichen. Andererseits habe ich da erkannt, dass ich diese Teufelsdroge aus meinem Leben verbannen muss." Um nach stressigen Auftritten zu entspannen, hat er inzwischen einen anderen Weg gefunden: Der 53-Jährige macht regelmäßig, immer am Endes des Jahres, eine Ayurveda-Kur. Einen komplett anderen Standpunkt vertritt dagegen offenbar DJ WestBam. In einem Interview mit der "Zeit" erklärte er auf die Frage, ob die DJ-Szene damals genau so von Drogen bestimmt war wie der Rock’n’Roll: "Ja, aber es hat nicht so viele Drogentote gegeben. Die Leute hatten ja aus der bösen Erfahrung der anderen gelernt. Meine Kritik am DJing von heute ist nicht, dass zu viele Drogen genommen werden, sondern eher zu wenig. Wenn alles nur noch kalkuliert und durchorganisiert ist und die DJs sich als Geschäftsreisende verstehen, wird es irgendwie unromantisch. Was hat das noch zu tun mit dem rauschhaften Zustand einer Party." Klares Statement. Trotzdem achtet der zweifache Familienvater aus Münster inzwischen sehr auf seine Gesundheit, allein schon seiner Familie zuliebe. als er 1991 die erste "Mayday" in Berlin veranstalte, die damals noch im Dezember stattfand, sah das offensichtlich noch anders aus

 29.12.2018, 13:00 Uhr

Nach dem tragischen Tod von Avicii im April 2018 gerät das Thema "Drogen im Showbusiness" immer wieder in den Mittelpunkt - besonders bei früheren Kollegen des schwedischen DJs, wie Paul Kalkbrenner oder auch DJ WestBam. Wie sie zu diesem Thema stehen, erfahrt ihr im zweiten Teil unseres Videos.

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