Hans Sarpei will’s wieder wissen! Der ehemalige Fußball-Profi geht in neuen Folgen seiner Sendung „Abgestempelt!?“ Vorurteilen auf den Grund und möchte herausfinden: Stimmt das wirklich? Seit dem 19. Mai 2020 ist er bei RTLZWEI zurück und startete mit dem Thema „Jugendkriminalität in Deutschland“. In der heutigen Episode widmet sich Hans dem Thema „Ausländer in Deutschland“. Ein Gebiet, mit welchem er selbst Berührungspunkte hat. Der in Ghana geborene Star weiß, was es heißt, Alltagsrassismus zu erleben, wie er uns im „it’s in TV“-Interview verriet. Ab Minute 06:15 „Ich habe das Glück, dass ich in der Öffentlichkeit stehe und dass ich das nicht so mitbekomme, aber ich habe natürlich Freunde, die mir ganz andere Sachen schildern. Aber Alltagsrassismus ist bei mir auch so. Zum Beispiel: Ich fahre in der Bahn und setze mich in die erste Klasse und der Schaffner kommt und sagt so: ‚Ja, die zweite Klasse ist da drüben.‘ Sage ich so: ‚Ja, ist gut.‘ Dann zeigt er: ‚Ja, ne ne. Die zweite Klasse ist da drüben.‘ Sag ich: ‚Ja, wo ist das Problem? Ich sitze hier.‘ Und das ist ja… so fängt das an.“ Ab Minute 07.30 „Man kann ja auch da wütend werden, ne? Aber ich versuche das dann auch ein bisschen mit Humor dann so zu nehmen. Die zu veräppeln, die Leute.“ Neben diesen beiden Bereichen steht in der kommenden Woche, nach Alltagsrassismus und Jugendkriminalität, auch noch die dritte Episode zum Thema Kinderarmut auf dem Plan. Und auch hier scheint sich Hans Sarpei wiederzufinden. Ab Minute 01:12 „Die drei Themen lagen mir jetzt auch besonders am Herzen, weil ich die auch so ein bisschen verkörpern kann, weil ich so da drinstecke, weil die meisten, die kennen mich natürlich als Fußballer. Die denken: ‚Okay, man wird als Fußballer geboren.‘ Aber es ist nicht so. Vorher bin ich in Köln Chorweiler groß geworden, in einer Gegend, wo auch alle drei Themen so drinstecken. Ob’s Jugendkriminalität ist, Kinderarmut oder auch Ausländerfeindlichkeit und deswegen kenne ich mich ganz gut damit aus (…).“ Wie der Sportler in seiner Doku-Reihe an diese drei schwierigen Punkte herangeht, könnt ihr seit dem 19. Mai immer dienstags um 20.15 Uhr auf RTLZWEI in „Abgestempelt!? - Hans Sarpei will's wissen“ sehen.

 26.05.2020, 07:00 Uhr

Mit seinem Format „Abgestempelt!? - Hans Sarpei will's wissen“ reiste Hans Sarpei quer durch Deutschland, um verschiedene Bereiche unter die Lupe zu nehmen. Am 19. Mai 2020 starteten bei RTLZWEI die neuen Folgen der Doku-Reihe. In der heutigen, zweiten Episode (26. Mai) will der Ex-Profi-Kicker mehr über „Ausländer in Deutschland“ erfahren. Inwiefern der in Ghana geborene Sportler selbst schon Opfer von Alltagsrassismus wurde, erzählte er uns im Interview.

In drei neuen Folgen reist Hans Sarpei für seine Dokureihe wieder durch die Bundesrepublik

Es sind Themen, die wohl einige Menschen bewegen dürften. Vielleicht, weil sie selbst betroffen sind oder waren. Vielleicht aber auch, weil sie mit ihren eigenen Vorurteilen aufräumen möchten. In drei neuen Folgen der RTLZWEI-Dokureihe „Abgestempelt!? - Hans Sarpei will's wissen“, geht der Ex-Profifußballer auf eine Reise, die ihn quer durch die Bundesrepublik führt. Anlass sind dieses Mal die Themen Jugendkriminalität, Ausländer und Kinderarmut in Deutschland. Während die erste Episode vergangene Woche, am 19. Mai 2020 um 20.15 Uhr, Premiere feierte, geht es heute mit dem zweiten Punkt weiter. Ein Thema, mit welchem sich Host Hans Sarpei identifizieren kann. Denn: Der Sportler stammt aus Ghana und weiß daher auch, was es heißt, Alltagsrassismus zu erfahren.  

→ Mehr über seine Berührungspunkte mit dem Thema Rassismus gibt's auch im unten stehenden Video für euch.  

Vom Schaffner angefeindet: Hans Sarpei verrät erschreckendes Beispiel für Alltagsrassismus 

Im Interview mit „itsintv.de“ sprach Hans Sarpei jetzt offen über ein Beispiel, inwiefern ihm trotz seiner Berühmtheit, Rassismus im Alltag entgegengebracht wird. „Ich habe das Glück, dass ich in der Öffentlichkeit stehe und dass ich das nicht so mitbekomme, aber ich habe natürlich Freunde, die mir ganz andere Sachen schildern“, erklärte er uns im Gespräch, verriet jedoch weiter: „Aber Alltagsrassismus ist bei mir auch so. Zum Beispiel ich fahre in der Bahn und setze mich in die erste Klasse und der Schaffner kommt und sagt so: ‚Ja, die zweite Klasse ist da drüben.‘ Sage ich so: ‚Ja, ist gut.‘ Dann zeigt er: ‚Ja, ne ne. Die zweite Klasse ist da drüben.‘ Sag ich: ‚Ja, wo ist das Problem? Ich sitze hier.‘ Und das ist ja...so fängt das an.“ Dennoch versuche er, solche Vorkommnisse mit Humor zu nehmen.

Generell scheint er sich mit allen Bereichen der neuen Episoden identifizieren zu können und so erzählte er uns: „Die drei Themen lagen mir jetzt auch besonders am Herzen, weil ich die auch so ein bisschen verkörpern kann, weil ich so da drinstecke, weil die meisten, die kennen mich natürlich als Fußballer. Die denken: ‚Okay, man wird als Fußballer geboren.‘“ Jedoch stellte er fest: „Aber es ist nicht so. Vorher bin ich in Köln Chorweiler groß geworden, in einer Gegend, wo auch alle drei Themen so drinstecken. Ob’s Jugendkriminalität ist, Kinderarmut oder auch Ausländerfeindlichkeit und deswegen kenne ich mich ganz gut damit aus (...).“

Wenn ihr sehen wollt, wohin ihn diese ganz besondere Reise zum Thema „Ausländer in Deutschland“ führt, dann schaltet heute, am 26. Mai 2020, um 20.15 Uhr RTLZWEI ein, wenn es heißt: „Abgestempelt!? - Hans Sarpei will's wissen“.

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