Es war einer der größten Skandale 2017, als herauskam, dass der ehemalige Filmproduzent Harvey Weinstein über die Jahre eine Vielzahl von Frauen sexuell missbrauchte. Unter den Opfern waren auch einige prominente Persönlichkeiten, die sich zu Wort meldeten. Doch einige der eingereichten Klagen könnten nun einfach unter den Tisch fallen. Warum? Der 67-Jährige erzielte mit seinen Anwälten in einem Strafrechtsverfahren einen Deal, indem er insgesamt 25 Millionen US-Dollar Entschädigung an rund 30 Frauen zahlen soll, wodurch fast alle zivilrechtlichen Klagen gegen ihn ad acta gelegt werden würden. Bei den Fällen geht es um sexuellen Missbrauch, Nötigung und sogar Vergewaltigung. Es fehlt nur noch die Zustimmung der Gegnerseite sowie die des Gerichts. Doch die Zahlung gilt nicht als Schuldeingeständnis Weinsteins, zudem wird er sich bei den Opfern auch nicht entschuldigen müssen. Doch es kommt noch dicker: Harvey Weinstein muss die 25 Millionen US-Dollar nicht einmal aus eigener Tasche zahlen! Das Geld kommt aus Versicherungen seiner insolventen Produktionsfirma. Doch damit ist das Strafrechtsverfahren gegen ihn noch nicht vom Tisch. Bei ebendiesem geht es um zwei Fälle aus den Jahren 2006 und 2013. Dem Ex-Chef der "Weinstein Company" werden Vergewaltigung, kriminelle sexuelle Handlungen und räuberische sexuelle Handlungen vorgeworfen. Wie es in dem Fall weitergeht, erfahren wir ab dem 6. Januar, wenn die Hauptverhandlung startet.

 12.12.2019, 15:21 Uhr

Etwa 30 Klägerinnen warfen dem ehemaligen Filmproduzenten Harvey Weinstein sexuellen Missbrauch vor. Jetzt muss er dafür zahlen, aber die Vereinbarung erfolgte außergerichtlich. Wieso er keinen Cent des 25-Millionen-Dollar-Deals aus eigener Tasche bezahlen muss und welcher Prozess auf den 67-Jährigen noch zukommt, erfahrt ihr hier!

Das könnte dich auch interessieren:

„it's in TV“-Stars
Mehr zum Thema