Es war ein Urteil, das die breite Öffentlichkeit und vermutlich besonders die Social-Media-Welt mit Spannung erwartet hatte. In den Prozess am Bundesgerichtshof war unter anderem Moderatorin Cathy Hummels verwickelt. So ging es hier darum, die Frage zu klären, wann eine Unternehmensnennung über sogenannte Tap Tags als Werbung gekennzeichnet werden muss und wann nicht. Mit dem Urteil vom 09. September 2021 ist nun klar: Sobald eine Gegenleistung durch den Influencer in Anspruch genommen wird, muss auch ein Werbe-Nachweis erfolgen. Eine persönliche Empfehlung dürfe von Influencern demnach ausgesprochen werden, solange diese in einem sachlichen Rahmen bleibe, berichtet „RedaktionsNetzwerk Deutschland“. Auf Instagram freute sich Cathy Hummels über ihren Erfolg: „Ich bin sehr überwältigt, ich bin unglaublich glücklich und auch einfach erlöst in der Hinsicht, weil dieser ganze Prozess mit dem ‚Verband sozialer Wettbewerb‘, der zieht sich ja seit 2017. Und jetzt heute, am 09.09.2021, habe ich Recht bekommen und das fühlt sich wirklich unglaublich toll an.“ Dieses Urteil dürfte für Influencer zukunftsweisend sein und mehr Klarheit für kommende Kooperationen und Empfehlungen schaffen. Ab Mai 2022 soll der Sachverhalt dann durch ein neues Gesetz geregelt werden.

 10.09.2021, 13:30 Uhr

Es war stets ein Streitthema, welches nun offenbar vorerst zu einem Ende gekommen ist. Der BGH urteilte am 09. September 2021 darüber, wie Influencer zukünftig ihre Posts zu kennzeichnen haben. Wann ein Beitrag unter den Bereich Werbung fällt und wann lediglich unter persönliche Empfehlung, das verraten wir euch in unserem Video.

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