Noch immer sitzt der Schock tief und vergehen wird er wohl nie: Mitte Juli suchte ein Hochwasser den Westen Deutschlands Heim, überflutete Gebiete weiträumig und forderte zahlreiche Opfer. Betroffen von der Katastrophe war auch der mit dem „Goldenen Fressnapf 2021“ ausgezeichnete Gnadenhof Anna e.V. in Rheinbach, der kranken und alten Tieren ein letztes, schönes Zuhause bietet. Welche unfassbaren Schäden die Flut ange-richtet hat, versuchte die 1. Vorsitzende, Heike Schneider, in Worte zu fassen: Ab 14.55 „Ja, die Möbel sind alle kaputt. Die Küchen sind weg, die zwei Küchen, die Wohnzimmer sind weg und dadurch sind natürlich auch meine Hunde weg, also die Tiere hier, weil die haben ja nichts mehr, wo sie drauf liegen können. Das ist das Schlimmste an der ganzen Sache für mich im Moment. Und sonst ist eigentlich alles kaputt hier unten, obwohl ich das ehrlich gesagt gar nicht so schlimm finde. Ich finde viel schlimmer, dass ich keine Tiere hier habe und eben die Tiere tot sind. Wobei ich da gar nicht drüber nachdenken möchte, das versuche ich immer zu verdrängen.“ Um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen, besuchten auch Jana Ina und Giovanni Zarrella, beide Teil der „Tierisch engagiert“-Initiative von Fressnapf, den Gnadenhof. Für die leidenschaftlichen Tierschützer und Hundehalter war es ein Bild, das nur schwierig zu ertragen istist: Ab 01.30 „Es trifft da wirklich Menschen, die ohnehin schon zu kämpfen haben und Heike hat so viel Liebe für ihre Tiere: für die ganz kKleinen, für die Meerschweinchen, bis hin zu den gGroßen,, Hunden und Katzen. Wir verstehen es, wir können es voll nachvollziehen, denn ihr sie hat Hab und Gut wirklich...muss sie neu aufbauen und hat, viel davon verloren. (…) Sie hat auch gesagt ihre Bücher, ich kann es total verstehen, Emotionen hängen da dran. Dazu kommt: Ihre Kinder sind ihre Tiere. Wir haben selbst auch Kinder und wissen genau, was es bedeutet, wenn den Kindern annähernd auch nur etwas passiert oder zustoßen würde. Und das ist eine Mischung aus allem jetzt bei ihr.“ Doch mit fleißigen Helfern, die teils eine weite Anfahrt in Kauf genommen haben, und prominenten Unterstützern wie den Zarrellas, die zudem einen „Fressnapf“-Scheck über 23.100 Euro im Gepäck hatten und aufrundeten, konnte der Gnadenhof Anna e.V. bereits wieder ein Stück Normalität zurückgewinnen. Und so schwer das Schicksal hier auch zugeschlagen hat, dürfte es einmal mehr gezeigt haben, wie viele Menschen zu schätzen wissen, was die 1. Vorsitzende Heike Schneider und ihr Team hier täglich leisten.

 18.08.2021, 10:17 Uhr

Noch immer finden sich im Westen Deutschlands Schneisen der Verwüstung, die die Flut Mitte Juli angerichtet hat. Von der Katastrophe betroffen ist auch der Gnadenhof Anna in Rheinbach, der alten und kranken Tieren ein schönes, letztes Zuhause bietet. Um sich ein Bild von der Lage zu machen, reisten Jana Ina und Giovanni Zarrella an, auch um den tierischen Flutopfern zu helfen. Mehr Infos gibt’s bei uns im Video.

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