Realität statt Reality-TV heißt es gerade für Kim Kardashian, die momentan alles daran setzt, eine erfolgreiche Anwältin zu werden. Dabei tritt sie in die Fußstapfen ihres Vaters Robert, der vor allem durch den Prozess rund um O.J. Simpson berühmt wurde. Seit einiger Zeit absolviert die „Keeping Up with the Kardashians“-Darstellerin deshalb auch ein Praktikum in einer Anwaltskanzlei und sammelte hier nun erste praktische Erfahrungen. Ihr aktueller Fall hat es allerdings in sich: Es geht um Kevin Cooper, dem vorgeworfen wird, insgesamt vier Menschen, darunter zwei Kinder, erstochen zu haben. Dafür wurde er schon 1985 zum Tode verurteilt. Doch seit 36 Jahren beteuert er seine Unschuld und auch seine Hinrichtung wurde bereits einige Male verschoben. Nun will Kim Kardashian ihn frei bekommen und besuchte Cooper dafür sogar im Gefängnis, wie sie auch auf Twitter postete. Doch jetzt sprach „TMZ“ mit der Mutter eines Opfers, die von dem Engagement der 38-Jährigen alles andere als begeistert ist und erklärte, dass Kevins Anwälte Kim nur wegen ihres Promi-Status’ ausnutzen würden. Weiter erklärte sie: „Die Wahrheit können sie nicht benutzen, um Kevin zu helfen. Die Wahrheit verurteilt ihn.“ Auch die Twitter-Schnappschüsse kommentierte sie mit den Worten: „Mir ist schlecht und ich habe Mitleid mit ihr. Für das, was sie uns antut, gibt es keine Rechtfertigung.“ Wir sind gespannt, wie es in dem Fall weitergeht.

 05.06.2019, 00:00 Uhr

Momentan setzt Reality-TV-Star Kim Kardashian alles daran, eine erfolgreiche Anwältin zu werden. Ihre ersten Fälle betreut sie bereits, für ihr Engagement rund um den mutmaßlichen Mörder Kevin Cooper hagelt es nun aber Kritik. Die Mutter eines Opfers meldete sich zu Wort und kritisierte Kim. Alle Details haben wir hier für euch.

Kim Kardashian: Weitere Karriere als Anwältin angepeilt

Als Reality-Star super erfolgreich, strebt Kim Kardashian aktuell noch einen weiteren Beruf an. Sie will Anwältin werden, was in der Familie liegen könnte, schließlich war auch ihr Vater Robert ein prominenter Vertreter dieses Berufszweigs. Er gehörte zu dem Team, das O.J. Simpson bei dessen Strafprozess verteidigte. Kim Kardashian hat bereits mit einem Praktikum in einer Anwaltskanzlei angefangen, um Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln und lernt nun für die Anwaltsprüfung. Unter anderem ihr Einsatz spielte eine Rolle dabei, dass eine wegen Drogenhandels zu lebenslanger Haft verurteilte Frau im vergangenen Jahr freikam. Aktuell macht sich die 38-Jährige Frau von Kanye West für einen verurteilten Mörder stark, der in einem kalifornischen Gefängnis in der Todeszelle sitzt. 

Besuch im Todestrakt: Kim Kardashian trifft Verurteilten Kevin Cooper erstmals

Der Mann, um den es geht, heißt Kevin Cooper. Er soll vier Menschen, darunter zwei Kinder, erstochen haben. Ein US-Gericht verurteilte ihn schon 1985 zum Tode, die Hinrichtung wurde aber mehrfach verschoben und Cooper sitzt weiterhin - 36 Jahre nach der Verurteilung - im Todestrakt. Dort bekam er jetzt Besuch vom "Keeping Up with the Kardashians"-Star. Kim veröffentlichte ein Bild und ein Statement zu dem Treffen auf Twitter. Darin schrieb sie sinngemäß "Ich hatte gestern ein emotionales Treffen mit Kevin Cooper im Todestrakt von San Quentin. Er machte auf mich einen nachdenklichen und ehrlichen Eindruck und ich glaube, dass er unschuldig ist." Sie will ihm nun helfen, freizukommen und hat nach eigenen Angaben erreicht, dass in seinem Fall ein DNA-Test angeordnet wurde. 

Mutter eines Opfers erzürnt über den Einsatz von Kim Kardashian

Das Newsmagazin "TMZ" hat mit der Mutter eines der getöteten Kinder gesprochen. Sie zeigte sich in dem Interview entsetzt von Kims Besuch bei Kevin Cooper und glaubt, dass seine Anwälte nur die Bekanntheit von Kim Kardashian ausnutzen wollen. Mary Ann Hughes sagte "TMZ" : "Die Wahrheit können sie nicht benutzen, um Kevin zu helfen. Die Wahrheit verurteilt ihn nur."  Wie es in dem Fall weitergeht, bleibt abzuwarten. 

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