Lukas Podolski Lukas Podolski wird neuer Juror bei „Das Supertalent“. Doch damit nicht genug: Der ehemalige Nationalspieler soll bei RTL eine noch größere Rolle übernehmen und auch in anderen Shows mit dabei sein. Doch wie startete seine Karriere damals? Los ging es im Jahr 2003, als Poldi seinen ersten Profivertrag beim 1. FC Köln unterschrieb. In seiner ersten Saison erzielte er in nur 19 Spielen direkt zehn Tore – was bis dahin kein 18-Jähriger vor ihm geschafft hatte. Nach einem Auf und Ab zwischen erster und zweiter Bundesliga wechselte er schließlich zum Rekordmeister, dem FC Bayern München. Dort wurde er allerdings nie wirklich glücklich, auch, wenn er 2008 mit den Bayern deutscher Meister wurde. Und so landete er zur Saison 2009/2010 wieder beim 1. FC Köln. Nach Startschwierigkeiten etablierte er sich dort wieder als Torgarant, doch nach einem weiteren Abstieg kam es erneut zum Wechsel. Dieses Mal ging es in die Premier League nach England zum FC Arsenal London. Mit den Gunners sicherte er sich den englischen Pokal und den englischen Superpokal. Von dort aus wurde Lukas Podolski zwischenzeitlich nach Italien zu Inter Mailand verliehen, bevor er nach gut drei Jahren seine Koffer in Richtung Türkei packte. Dort verschlug es Poldi zu Galatasaray Istanbul, wo er erneut eine erfolgreiche Zeit mitprägen konnte und unter anderem Pokalsieger wurde. Zur Saison 2016/2017 unterschrieb Lukas Podolski dann einen Vertrag in Japan bei dem Verein Vissel Kōbe. Sein dort größter Erfolg war der Gewinn des japanischen Kaiserpokals. Nach einigen Jahren rief dann wieder die Türkei. Dieses Mal ging es allerdings zu Antalyaspor, wo er rund anderthalb Jahre unter Vertrag stand, bis er schließlich jetzt bei RTL unterschrieb. Im Verlauf seiner Karriere spielte Lukas Podolski natürlich auch für die deutsche Nationalmannschaft. Dort entwickelte er sich zu einem der Rekord-Nationalspieler und krönte seine Zeit dort mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft im Jahr 2014.

 30.06.2021, 14:17 Uhr

Fans sind schon ganz gespannt auf den Start von Lukas Podolski als Juror bei „Das Supertalent“. Dafür wurde er nämlich kürzlich von RTL verpflichtet. Zuvor war er aber lange Zeit als Fußballprofi aktiv. Was man rund um seine sportlichen Karriere wissen sollte, zeigen wir euch hier.

Alle Folgen von „Das Supertalent“ gibt’s auf www.tvnow.de zu sehen. 

Start im Jahr 2003: Lukas Podolski unterschreibt den ersten Profivertrag

Unter seinen ersten Profivertrag durfte Lukas Podolski im Jahr 2003 seine Unterschrift setzen. In seiner darauffolgenden ersten Saison beim 1. FC Köln schoss der damals 18-Jährige bemerkenswerte zehn Tore in 19 Spielen, die den Abstieg seines Klubs in die zweite Liga aber nicht verhindern konnten. Nach dem Wiederaufstieg im Jahr darauf ging es in der Saison 2005/2006 wieder abwärts in die zweite Bundesliga und Poldi zog es daraufhin zum FC Bayern München, mit dem er 2008 deutscher Meister wurde. Die Rückkehr nach Köln ließ aber nicht allzu lange auf sich warten: schon zur Saison 2009/2010 war Podolski dort wieder am Start. Nach dem insgesamt dritten Abstieg, den er im rot-weißen Trikot erlebte, kam es erneut zum Wechsel.

Poldis Weg: England, Türkei, Japan und nun TV

Weiter ging es zunächst in der englischen Premier League, beim FC Arsenal, für den er zweieinhalb Jahre spielte. Die nächste Station fiel deutlich kürzer aus, denn nur für ein paar Monate wurde Lukas Podolski von London aus nach Italien, zu Inter Mailand, ausgeliehen. Der nächste Wechsel führte den Sympathieträger zu Galataseray Istanbul, wo er Erfolge unter anderem im türkischen Supercup verbuchen konnte. In die Türkei sollte es auch schließlich auch wieder zurückgehen, nach einem Engagement in Japan bei dem Verein Vissel Kōbe, mit dem der Stürmer den Gewinn des japanischen Kaiserpokals feiern durfte. Zuletzt war Poldi rund eineinhalb Jahre bei Antalyaspor unter Vertrag. Seine neueste Verpflichtung markiert einen Neustart, denn sie führt den heute 36-Jährigen weg vom Spielfeld und ins TV, in die Jury von „Das Supertalent” und weitere RTL-Formate.

Krönung als Nationalspieler war die Weltmeisterschaft 2014

Im Verlauf seiner Karriere war Lukas Podolski bekanntlich auch in der deutschen Nationalmannschaft erfolgreich und schaffte es mit der Zahl seiner Länderspieleinsätze und seinen Toren auf manche Rekordliste. Gekrönt wurde seine Zeit im Deutschland-Team von der Weltmeisterschaft im Jahr 2014. 2016 gab Poldi seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt und verabschiedete sich einige Monate später beim Freundschaftsspiel gegen England in Dortmund.

⇒ Wie fallen eigentlich die Reaktionen auf Lukas' neuen Job im TV aus? Das erfahrt ihr nach nur einem Klick auf das unten stehende Video! 

Nach dem RTL-Aus von Dieter Bohlen diskutierten die Fans von „Das Supertalent“ deutschlandweit, wer ein möglicher Nachfolger des Pop-Titan werden könnte. Nun hat RTL der Warterei ein Ende gesetzt und mit Lukas Podolski den ersten Juror für die nächste Staffel der beliebten Castingshow offenbart. Dazu schrieb der Sender auf Instagram: „'Das Supertalent 2021’ steht in den Startlöchern und niemand Geringeres als Fußball-Weltmeister und Volksheld Lukas Podolski wird ab Herbst am Jury-Pult der Show Platz nehmen, um über Deutschlands größte Talente zu urteilen!“ Außerdem soll Poldi auch in „weiteren Unterhaltungsshows“ sowie im Sport-Bereich für RTL zu sehen sein. Diese Jury-Überraschung sorgte im Netz jedoch für gemischte Reaktionen: Während sich ein Twitter-User „jetzt schon auf die Sprüche“ des Fußball-Stars freut, stellte ein anderer via Instagram klar: „Jetzt freu ich mich natürlich noch mehr als sowieso schon auf die neue Staffel.“ Es gibt jedoch auch Kritik an der Wahl. So stellte ein User klar: „Ich mag Podolski, aber was hat er mit der Sendung zu tun? Ihr werdet mit DSDS und Supertalent scheitern.“ Lukas Podolski als neues Jury-Mitglied bei „Das Supertalent“ wurde daraufhin sogar schon als vermeintliches „Eigentor“ bezeichnet. Doch zumindest Comedian Chris Tall, der von der „BILD“ bereits als neuer Moderator bei „Das Supertalent“ ins Spiel gebracht wurde, freut sich offenbar sehr über seinen möglichen neuen Kollegen. Wie die Zeitschrift nun außerdem enthüllte, soll Lukas Podolski für seinen Drei-Jahres-Vertrag mit RTL insgesamt sechs Millionen Euro kassieren.

Das könnte dich auch interessieren:

„it's in TV“-Stars
„it's in TV“-Themen
Mehr zum Thema