Am 10. April musste Facebook-Gründer Mark Zuckerberg dem US-Kongress in Washington Rede und Antwort stehen. Dabei ging es um den Datenskandal, der das Social Network Facebook im März erschüttert hat, als der Whistleblower Cristopher Wylie enthüllte, dass das britische Unternehmen „Cambridge Analytika“ angeblich mit einer eher fragwürdigen Methode Daten von rund 87 Millionen Facebook-Nutzern sammelte, um bei den US-Wahlen Einfluss nehmen zu können. In der Anhörung entschuldigte sich der 33-Jährige und nahm die Schuld auf sich. „Ich habe Facebook gestartet, ich leite es und ich bin verantwortlich für das, was hier passiert“, erklärte Zuckerberg gleich im Eingangsstatement. Es folgte eine insgesamt fünf Stunden lange Befragung der 44 Senatoren des Kongresses, in der Mark betonte, dass aktuell und auch in Zukunft stark am Schutz der private Informationen der Nutzer gearbeitet werde. Zudem stellte er heraus, dass es noch immer in erster Linie um das Verbinden von Menschen geht und erst dann um die Interessen der Werbekunden. Die Anhörung soll am 11. April fortgesetzt werden.

 11.04.2018, 00:00 Uhr

Facebook wurde von einem gewaltigen Datenskandal erschüttert, der sogar dazu führte, dass Mark Zuckerberg vor dem US-Kongress aussagen musste. Dabei gelobte er Verbesserungen in Sachen Sicherheit und nahm die Schuld auf sich. Mehr dazu, verraten wir euch hier.

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