Zusatz „von Facebook“: Namensänderung für WhatsApp & Instagram
 05.08.2019, 15:37 Uhr

Schon seit Jahren gehören WhatsApp und Instagram zu Facebook. Das ist nun wirklich kein Geheimnis, aber vielen trotzdem nicht so stark bewusst. Mit einer Namensänderung bei den beiden Diensten will der Konzern diese Zugehörigkeit nun stärker hervorheben. Mehr dazu erfahrt ihr hier!

Neuer Name für WhatsApp & Instagram: An den Funktionen soll sich dadurch nichts ändern 

Die Nachrichtenseite „The Information“ wartete vor kurzem mit den Infos über die geplante Namensänderung auf. Der Messenger-Dienst solle in „WhatsApp von Facebook“ und die Foto- und Video-Plattform in „Instagram von Facebook“ umbenannt werden, das hätten Insider bestätigt. Auch eine Sprecherin des Konzerns wird in dem Artikel zitiert. Sie habe die Absicht der Namensänderung ebenfalls bestätigt und genauer erklärt. Facebook wolle deutlicher machen, dass die Produkte zum Unternehmen gehören. Nutzer müssen sich also nicht wundern, wenn sie in Zukunft den Zusatz entdecken, etwa beim Öffnen der App oder in den App-Stores. Was die Funktionen angeht, für die die beiden Apps beliebt sind und gerne genutzt werden, soll sich durch den Namenszusatz aber nichts ändern. Auch bei einer Plattform für Unternehmen namens „Workplace“ wurde das so gemacht, auch sie ist schon mit einem „von Facebook“-Zusatz gekennzeichnet.

WhatsApp & Facebook: Für die beiden Dienste zahlte Facebook Milliarden 

Der Facebook-Konzern kaufte Instagram im Jahr 2012 und zahlte etwa eine Milliarde Dollar dafür. WhatsApp kam 2014 hinzu für den Preis von rund 22 Milliarden Dollar. Die Zugehörigkeit zu Facebook war seitdem aber offenbar nicht jedem wirklich bewusst, wohl auch deshalb, weil es für Instagram und WhatsApp vorerst weitgehend eigenständig weiterging. 2018 verließen Mitgründer der Foto-Plattform und des Nachrichten-Austausch-Dienstes aber den Konzern. Ein Plan von Facebook-Chef Mark Zuckerberg soll vorsehen, dass die Nachrichtenfunktionen der Apps und der Facebook-Messenger eine gemeinsame technische Plattform bekommen. Das soll letztendlich den Nutzern erlauben, sich über die verschiedenen Dienste hinweg miteinander auszutauschen. 

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