„Killing Michael Jackson“: Unter diesem Namen folgt nach „Leaving Neverland“ nun die nächste Dokumentation über den King of Pop in kurzer Zeit. Doch während „Leaving Neverland“ einen Blick auf die vermeintlichen sexuellen Übergriffe des verstorbenen Superstars auf Minderjährige warf, geht es in der neuen Doku um den immer noch rätselhaften Tod von Michael. Obwohl der bereits fast zehn Jahre zurück liegt, herrscht über dessen Umstände aber immer noch Unklarheit. Im Fokus der Dokumentation sollen dabei drei Kriminalbeamte stehen, von denen man sich neue Informationen und Details erhofft. Durch Tonbandaufnahmen von Michael Jacksons früheren Leibarzt Conrad Murray, welcher 2011 wegen fahrlässiger Tötung Michaels zu vier Jahren Haft verurteilt wurde, soll der tragische Tod des Musikers neu eingeschätzt werden. Produziert wird die Doku von der britischen Firma „Zig Zag“, deren Geschäftsführer dem Publikum „einen faszinierten Einblick in die letzten Momente im Leben des Michael Jackson“ verspricht. Auch in Deutschland dürfen wir uns wohl auf die Doku freuen: Die Rechte für internationale Ausstrahlungen wurden bereits von „Discovery Networks“ erworben.

 04.06.2019, 00:00 Uhr

Obwohl es mit „Leaving Neverland“ bereits vor Kurzem eine Doku über Michael Jackson gab, folgt bald schon eine weitere. Dabei geht es allerdings um den noch rätselhaften Tod des King of Pop. Erfahrt hier, ob wir die Dokumentation auch in Deutschland sehen können!

Wie starb Michael Jackson? Neue Doku soll Fragen rund um seinen Tod klären

Gerade erst hat die Doku "Leaving Neverland" über Michael Jackson für große Erschütterungen, Wirbel und Schlagzeilen gesorgt, da soll auch schon ein neuer Dokumentarfilm über den King of Pop folgen. Die Themen sind allerdings sehr unterschiedlich: In "Leaving Neverland" ging es bekanntlich um Missbrauchsvorwürfe, die zwei Männer gegen Michael Jackson erhoben. Die neue Doku trägt den Titel "Killing Michael Jackson" und beschäftigt sich mit den bisher noch fragwürdigen Todesumständen des Superstars. 

Die Doku "Killing Michael Jackson" beleuchtet Zeit kurz vor dem Tod von Michael Jackson

Michael Jackson starb im Juni 2009 in Los Angeles an einer Vergiftung mit dem Narkosemedikament Propofol, kurz bevor er sich mit einer großen "This is it"-Tournee von der Bühne verabschieden wollte. In der Doku sollen vor allem drei Kriminalbeamte zu Wort kommen, die in dem Todesfall die Ermittlungen geleitet haben: Orlando Martinez, Dan Myers und Scott Smith. Von ihnen erhofft man sich neue Einblicke und Details aus den Ermittlungsakten, die vorher so noch nicht bekannt waren. Versprochen wird auch bisher unbekanntes Archivmaterial. Tonaufnahmen sollen in dem Film ebenfalls zu hören sein, unter anderem aus den Befragungen von Michael Jacksons ehemaligem Arzt Conrad Murray. Er wurde 2011 wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung zu vier Jahren Haft verurteilt und kam zwei Jahre später wegen guter Führung wieder frei. Die Doku "Killing Michael Jackson" soll unter anderem dabei helfen, die Beziehung zwischen dem Arzt und seinem berühmten Patienten neu einzuschätzen.

"Killing Michael Jackson": Wird die Doku auch in Deutschland zu sehen sein?

Für den Film verantwortlich ist die britische Produktionsfirma "Zig Zag". Sie verspricht einen "faszinierenden Einblick in die letzten Momente im Leben des Michael Jackson."  Auch in Deutschland wird die rund einstündige Doku voraussichtlich zu sehen sein, denn die "Discovery Networks" haben sich die Rechte für die internationale Ausstrahlung schon jetzt gesichert. Wann wir den Film auch hier zu sehen bekommen, ist allerdings noch nicht bekannt.

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Michael Jackson ist der King of Pop und wird bis heute von vielen Menschen verehrt. Umso schockierender waren daher die Missbrauchsvorwürfe, die bereits während seiner Karriere immer wieder laut wurden. 2005 wurde Michael jedoch von einem Gericht frei gesprochen - vor allem auch wegen der Aussagen einiger vermeintlicher Opfer, die ihn für unschuldig erklärten. Doch auch nach Michaels Tod im Juni 2009 hielten sich die Gerüchte weiterhin. Viel Wirbel gab es deshalb jetzt auch um die Dokumentation "Leaving Neverland", die von Wade und James berichtet, die zwei damals noch minderjährigen "Freunde" von Michael Jackson. Verwunderlich: Hier sagten sie nun gegen Michael aus. Die Ausstrahlung der Doku sorgte für viel Aufruhr. Der Sender HBO lieferte sich in den USA sogar einen Rechtsstreit mit der Familie und den Nachlassverwaltern Jacksons. Während wir in Deutschland zunächst in die Röhre guckten, kündigte ProSieben nun an, "Leaving Neverland" am 6. April auszustrahlen. Dafür wird der Sender jedoch aktuell hart kritisiert, vor allem da die Missbrauchsvorwürfe aus der Dokumentation zumindest vor Gericht nicht bewiesen werden konnten. So schrieb ein Twitter-Nutzer beispielsweise: "Jetzt versucht man aus einem Toten wieder Geld herauszuholen. Seine Unschuld wurde schon in der Vergangenheit bewiesen." Doch auch ProSieben selbst äußerte sich auf Twitter bereits und verteidigte hier die Ausstrahlung: "Wir schämen uns nicht. Wir zeigen zwei Männer, die Michael Jackson sehr verehrt und geliebt haben - und nun darüber erzählen, wie sie missbraucht wurden. Das zu verschweigen, ist sicher nicht der richtige Weg." Nachdem die Doku "Leaving Neverland" in einigen Ländern bereits erschien, wurden dort sogar Songs vom King of Pop aus dem Radioprogramm genommen.

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