Während in Hollywood die Debatte um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz gerade ihren Zenit erreichte, wurde Schauspielerin Michelle Williams Opfer der ungleichen Bezahlung zwischen männlichen und weiblichen Schauspielern in Hollywood. Für den Film „Alles Geld der Welt“ mussten die Stars für zehn Tage erneut für einen Nachdreh vor die Kameras, da die Rolle von Kevin Spacey nach Bekanntwerden seiner sexuellen Übergriffe mit Christopher Plummer neu besetzt wurde. Während Co-Star Mark Wahlberg für ein ein halb Wochen schlappe 1,5 Millionen US-Dollar, also eine Million 250000 Euro bekam, wurde die 37-Jährige mit knapp - und jetzt haltet euch fest - 1000 Dollar, also rund 840 Euro abgespeist. Damit hat Williams nicht einmal 0,1% des Gehalts ihres Kollegen bekommen. Krass, oder? Wie konnte das passieren? Regisseur Ridley Scott erzählte noch im Dezember gegenüber USA Today, alle Crew-Mitglieder hätten umsonst gearbeitet. Dennoch konnte Wahlbergs Agent einen saftigen Gehaltscheck aushandeln. Und auch Hollywood-Kollegen melden sich nun empört zu Wort: Regisseur Judd Apatow twitterte zum Beispiel: „Das ist so verrückt, dass es kaum zu glauben ist. Fast. So funktioniert das Business. Ich frage mich, ob das Studio oder Wahlberg etwas tun, um die Situation etwas weniger wahnwitzig zu machen.“ Weder die betroffenen Schauspieler der Kontroverse, noch die beteiligten Produktionsfirmen haben sich bislang zu dem Vorwurf geäußert.

 11.01.2018, 00:00 Uhr

Michelle Williams ist Star des Films „Alles Geld der Welt“. Doch während des Nachdrehs für den Streifen, gab es ziemlich heftige Unterschiede zwischen den Gagen der Hollywood-Schauspieler Williams und ihrem Kollegen Mark Wahlberg. Ihr männlicher Co-Star verdiente Millionen, während die 37-Jährige fast leer ausging. Alle Details dazu seht ihr im Video!

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