Mit seinen 21 Jahren ist Mike Singer der jüngste Juror, den es je bei „Deutschland sucht den Superstar“ gab. Dabei gibt der Musiker seit Tag 1 eine gute Figur ab und auch mit Jury-Chef und DSDS-Urgestein Dieter Bohlen scheint er ein super Verhältnis zu haben. Gegenüber „Promiflash“ sprach der „Karma“-Interpret nun jedoch über die gemeinsame Arbeit mit Michael Wendler, der nach seinem DSDS-Ausstieg samt Verschwörungstheorien rund um die Coronavirus-Pandemie und einem fragwürdigen KZ-Vergleich deutschlandweit Aufsehen erregte. So offenbarte Mike Singer, dass er anfangs noch ein gutes Verhältnis zum Schlagersänger hatte. „Da war er sehr nett, jedoch wurde er im Laufe der Produktion immer komischer“, erklärte der Musiker so. Aus gegenseitiger Sympathie wurde daraufhin ein rein kollegiales und sachliches Verhältnis. Noch schlimmer scheint es zwischen Dieter Bohlen und dem Wendler gelaufen zu sein. So offenbarte der Poptitan einst gegenüber RTL: „Ich habe nicht mal seine Handynummer und ihm meine auch nicht gegeben.“ In „Dieters Tagesschau“ auf seinem Instagram-Account stellte er kurz nach dem DSDS-Aus des „Egal“-Interpreten zudem klar, dass sich Probleme oft von selber lösen. Ein eindeutiger Seitenhieb in Richtung Michael Wendler! Mike Singer blickt übrigens dennoch gerne auf sein Debüt in der DSDS-Jury zurück: Es sei eine geile Zeit gewesen, in der er viele Eindrücke mitnehmen konnte, verriet er. Ob Mike dabei auch so gerne auf die Zusammenarbeit mit Michael Wendler zurückblickt, ist jedoch fraglich.

 08.02.2021, 12:51 Uhr

Michael Wendler sorgte mit seinem DSDS-Ausstieg samt Verschwörungstheorien rund um das Coronavirus für viel Ärger. Mike Singer lernte den Schlagersänger im Rahmen der Castingshow kennen und offenbarte nun, wie die Zeit mit dem Wendler bei DSDS ablief. So erklärte Mike beispielsweise, dass der „Egal“-Interpret „immer komischer“ wurde! Erfahrt hier alle Details.

Alle Folgen von „Deutschland sucht den Superstar“ gibt’s auch auf www.tvnow.de zu sehen.

Dieter Bohlen, Maite Kelly, Mike Singer & Michael Wendler bildeten ursprüngliche DSDS-Jury

Es war nicht nur für Fans und Beobachter, sondern vermutlich auch seine Kolleginnen und Kollegen ein herber Schlag: Michael Wendler machte im vergangenen Jahr mit kruden Aussagen in Bezug auf das Coronavirus von sich reden und stieg aus der Jury der aktuell laufenden Staffel "Deutschland sucht den Superstar" aus. Vor Kurzem dann schockte er die breite Öffentlichkeit erneut mit einem KZ-Vergleich, sodass RTL die Reißleine zog und ihn in der Ausstrahlung der Castingshow unkenntlich machte. Zu sehen sind somit nur noch Chefjuror Dieter Bohlen, Maite Kelly sowie Mike Singer. Letzter erklärte gegenüber "Promiflash", wie er die Zusammenarbeit mit dem "Egal"-Interpreten erlebt hat.

Mike Singer beschreibt, wie sich das Verhältnis zu Michael Wendler mit der Zeit veränderte

Zu Beginn habe man sich gut verstanden, so Mike. Das Verhältnis habe sich jedoch mit Voranschreiten der Dreharbeiten verändert. "Da war er sehr nett, jedoch wurde er im Laufe der Produktion immer komischer", gestand der 21-Jährige gegenüber dem Promi-Magazin. Am Ende sei die Beziehung sachlich gewesen.

Bereits kurz nach Beginn des Skandals äußerte sich Chefjuror Dieter Bohlen zum Geschehen. In seinem Instagram-Format "Dieters Tagesschau" erklärte er im Oktober 2020, dass sich die "größten Probleme" oftmals von selbst erledigen würden. Ein klarer Seitenhieb gegen den Schlagerstar, der gesessen haben dürfte.

Eine neue Folge DSDS gibt es immer dienstags und samstags um 20.15 Uhr bei RTL oder unter www.tvnow.de.

➔ Was es genau mit dem Skandal auf sich hatte, weshalb RTL beschloss, den Sänger zu blurren, erfahrt ihr im unten stehenden Video.

Michael Wendler hat sich auf seinem Telegram-Kanal zu einem Vergleich hinreißen lassen, der die Gemüter erhitzt. Der Schlagersänger reagierte damit auf die neuen Maßnahmen, die gegen die Coronavirus-Pandemie beschlossen wurden und schrieb dazu: „KZ Deutschland??? Es ist einfach nur noch dreist, was sich diese Regierung erlaubt. Das Einsperren von freien und unschuldigen Menschen ist gegen jegliche Menschenwürde.“ Im Netz verurteilte man den Holocaust-verharmlosenden Vergleich deutlich. Doch es gab auch Ärger für den Sender RTL. Denn während der Wendler diese Äußerung im Netz tätigte, konnten Fans ihn bei „Deutschland sucht den Superstar“ im TV in der Primetime bewundern. Dafür gab es unter anderem Kritik vom Medienmagazin DWDL. RTL entgegnete, man wolle sich „eine erfolgreiche Show nicht von einem Verschwörungstheoretiker zerstören“ lassen. Der 48-Jährige versuchte via Instagram-Story derweil seinen Vergleich zu entschärfen und schrieb zu einem Artikel in der „Bild“ darüber: „Ich möchte hiermit klarstellen, dass ich niemals die menschenverachtende neue Corona-Regel der Sektorengrenzenplanung mit Konzentrationslager beschrieben habe, sondern mit ‚KZ‘ eine Abkürzung für ‚Krisen Zentrum‘ beschreibe.“ Ob diese Rechtfertigung allerdings glaubhaft ist, steht auf einem anderen Blatt.

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