„Max und die Wilde 7“-Star Uschi Glas spricht über Vorurteile zwischen Jung & Alt
 06.08.2020, 15:21 Uhr

Vielleicht habt ihr noch nichts vor, vielleicht aber habt ihr euch den 06. August 2020 schon lange dick als Kinostart von „Max und die Wilde 7“ im Kalender eingetragen. In der Kinderbuchverfilmung, in der der kleine Max und seine Senioren-Freunde gegen einen Einbrecher ermitteln, ist auch Uschi Glas mit von der Partie. Passend zur Thematik des Streifens wollten wir von der Schauspielerin wissen, welche Vorurteile Jung & Alt übereinander ablegen müssen. Ihre spannende Antwort gibt's hier! 

In der Kinderbuchverfilmung „Max und die Wilde 7“ schlüpft Uschi Glas in die Rolle der Vera

Endlich wieder im Sessel Platz nehmen, Popcorn knuspern und sich einfach mal von dem Stoff auf der Leinwand berieseln lassen. Größer denn je dürfte der Wunsch wohl von vielen sein, endlich wieder ins Kino zu gehen. Ein Film, den ihr dort seit dem 06. August 2020 sehen könnt, ist „Max und die Wilde 7“. Sollte euch dieser Name bekannt vorkommen, liegt ihr goldrichtig, schließlich geht dem Film-Abenteuer eine Kinderbuchreihe voraus! Wer sich für den Gang ins Kino entscheidet, um mehr über die Geschichte rund um den jungen Max (Jona Eisenblätter) und seine Senioren-Freunde Vera (Uschi Glas), Kilian (Günther Maria Halmer) und Horst (Thomas Thieme) zu erfahren, der wird schnell merken, dass hierbei auch mit den Vorurteilen unter den Generationen gespielt wird. Wir hatten die Möglichkeit, mit Uschi Glas zu sprechen und sie zu fragen, welche Vorurteile Jung und Alt übereinander ablegen müssen.

★ Wie wär's endlich mal wieder mit einem Besuch in eurem Lieblingskino? Den Trailer zu „Max und die Wilde 7“ findet ihr im unten stehenden Video! ★

Klare Meinung: Die Jugend sollte ernst genommen werden, findet Uschi Glas

Im Film bilden Uschi Glas, ihre Senioren-Kollegen und der kleine Max ein unschlagbares Team, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, einen Dieb zu schnappen. Allerdings sieht sich das ungleiche Gespann durchaus auch mal mit den Vorurteilen gegenüber der anderen Generation konfrontiert. Was man dagegen tun kann? Uschi Glas hat eine Antwort! „Ich glaube schon, dass man die Jungen – auch die Kinder und Heranwachsenden – von vornherein ernst in ihrer Persönlichkeit nehmen und mit ihnen auf Augenhöhe sprechen sollte. Nicht so belehrend immer dastehen und sagen: ‚Das finde ich jetzt aber gar nicht gut!‘ Und: ‚Das machst du auch nicht richtig! Das haben wir früher ganz anders gemacht!‘ Das, finde ich, sind so alte Kamellen, die interessieren niemanden, weil früher war früher und heute ist heute“, erklärte uns die Schauspiel-Ikone im „itsintv.de“-Interview.

Nicht eine „Bevormundung“, sondern eine „Diskussion“ ist für Uschi Glas wohl der Schlüssel zu einem erfolgreichen Zusammenleben

Uschi Glas hat eine deutliche Meinung: Für ein gutes Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichen Generationen ist eine „Diskussion“ der Schlüssel zum Erfolg, nicht aber eine „Bevormundung“ der Jugendlichen. Schließlich könne auch sie etwas von den Heranwachsenden lernen. „Also, wenn ich alleine die ganzen Medien nehme: Ob es jetzt meine Kinder sind oder meine Kollegen, die dann sagen: ‚Hey, Uschi! Das geht so!‘ Und ich sag: ‚Du, erklärt mir das nochmal. Ich hab’s noch nicht gecheckt.‘ Also, man kann es sehr, sehr gut machen und eben nicht so den Lebenserfahrenen spielen und dann immer irgendwie den Spiegel vorhalten“, berichtet Uschi Glas, die auch mit „Fack ju Göthe" Erfolge feierte, über den gemeinsamen Lernprozess. 

Wer jetzt noch ein praktisches Beispiel braucht, der kann sich seit dem 06. August 2020 ins Kino begeben und in „Max und die Wilde 7“ erfahren, wie wunderbar Jung & Alt miteinander harmonieren können. 

Das könnte dich auch interessieren:

„it's in TV“-Stars
Mehr zum Thema