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Die Känguru-Chroniken seit 5. März im Kino: Darum geht’s in der Buchverfilmung von Marc-Uwe Kling

Die Känguru-Chroniken seit 5. März im Kino:
 24.03.2020, 15:59 Uhr

Marc-Uwe Klings wahnwitzige Geschichten über ein Schnapspralinen essendes Känguru erobern seit dem 5. März die deutschen Kinos - aktuell allerdings mit einer unbestimmten Unterbrechung aufgrund des Coronavirus. Das Drehbuch zum Kinostreifen stammt von dem Buchautor höchstpersönlich, im Regiestuhl nimmt Dani Levy Platz. Star der Show ist neben Dimitrij Schaad natürlich das Känguru selbst. Wir verraten euch hier, worum es in der Komödie genau geht.

Rasante Hauptstadt-Produktion

Wie das sprechende Känguru alle Pralinen seines „Besitzers“ auffuttert, wie es stundenlang über „bürgerliche Kategorien“ philosophiert und wie es von Berlin Tegel nach Berlin Schönefeld fliegt: Vielen sind diese Erzählungen schon in Buchform als „Die Känguru-Chroniken: Ansichten eines vorlauten Beuteltiers“ bekannt. Seit dem 5. März konnte man sich die waghalsigen Abenteuer auch live und in Farbe anschauen. Das Drehbuch stammt von Känguru-Erfinder Marc-Uwe Kling, in die Rolle des Ich-Erzählers schlüpft Dimitrij Schaad, der sich hauptsächlich in der Theaterszene einen Namen gemacht hat und seit sieben Jahren festes Ensemblemitglied am Maxim-Gorki-Theater in Berlin ist. Regie führt Dani Levy, der zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Filmakademie gehört und als Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseur in der Hauptstadt lebt und arbeitet. Wir hoffen, dass das freche Beuteltier nach der Corona-Krise schnell wieder auf die große Leinwand zurückkehren kann.

Geniale Känguru-Pläne zur Rettung des Kiezes

In „Die Känguru-Chroniken“ werden Teile der Textsammlung zu einer gut anderthalb Stunden langen Handlung verwoben. Wie auch in den Büchern lebt das Känguru mit dem Kleinkünstler Marc-Uwe im Berliner Stadtteil Kreuzberg zusammen. Der Kiez ist allerdings durch ein skrupelloses Bauprojekt bedroht, das das Beuteltier um jeden Preis zerschlagen möchte. So folgt ein Plan nach dem anderen, der die ungewöhnliche Wohngemeinschaft ins Chaos stürzt. Ob am Ende eine der genialen Känguru-Strategien fruchten wird, um den Immobilienmaklern eins auszuwischen? 

Schon der satirische Episodenroman hat seit seinem Erscheinen im Jahr 2009 überwiegend positive Rezensionen und viele Auszeichnungen erhalten. Ein Jahr später gewann es den Deutschen Radio Preis und 2013 dann den Deutschen Hörbuchpreis. Außerdem war es, wie man sogar auf dem Buch-Cover unschwer erkennen kann, ein Spiegel-Bestseller. Solche Auszeichnungen sind natürlich die optimalen Marketing-Kampagnen für den Film und werden die Zuschauerzahlen schon bald weiter in die Höhe treiben. Dieser Marketing-Effekt wird aber auch abseits von Literatur und Filmen oft und gern von Unternehmen verwendet. Das Online Casino Mr Green führt seine gewonnenen Awards zum Beispiel direkt auf der Homepage an - für jeden Besucher direkt sichtbar. Die Auszeichnungen zeigen, dass sich Mr Green für verantwortungsbewusstes Gaming einsetzt. Dafür hat es zum Beispiel den SBC Award for Socially Responsible Operator des Jahres 2017 gewonnen. Nutzer wissen so, dass der Anbieter seriös ist. Auch das Vertrauen der Kunden wird dadurch erhöht. Das gleiche Prinzip wendet auch die Online Vergleichsplattform IDEALO an. Gleich auf der Homepage sieht man, dass das Unternehmen vom TÜV Saarland mit dem Siegel „geprüftes Vergleichsportal" ausgezeichnet wurde und sich für Transparenz und Datenschutz einsetzt. So wissen selbst neue Kunden über die Qualität des Service Bescheid und entscheiden sich meist für dieses Unternehmen.

Die Verfilmung der „Känguru-Chroniken“ wurde auf der Webseite Moviepilot bis jetzt mit einer leicht über dem Mittelmaß liegenden 5,8 von 10 bewertet. Ob sich die Filmadaption mit dem Buch messen kann, findet ihr am besten selbst heraus.

Die Känguru-Chroniken seit 5. März im Kino:

Seit dem 5. März eroberte das übermütige Beuteltier zusammen mit seinem Mitbewohner Marc-Uwe die Kinoleinwand. Kann die Chaos-WG das herzlose Bauprojekt stoppen und für Gerechtigkeit im Kiez sorgen? Regisseur Dani Levy erweckt Klings Textsammlung mit einer rasanten Handlung, absurden Dialogen und viel Witz zum Leben und wir freuen uns schon darauf, wenn die deutschen Kinos hoffentlich bald wieder öffnen dürfen.

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