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"In Memoriam” bei Oscars: Waren Luke Perry & Cameron Boyce nicht wichtig genug?

Der Aufruhr war groß als bei den Oscars am vergangenen Sonntag während der "In Memoriam"-Performance von Billie Eilish an viele verstorbene Hollywood-Größen gedacht wurde, Cameron Boyce und Luke Perry jedoch ausgelassen wurden. Der "Riverdale"-Darsteller starb an den Folgen eines Schlaganfalls im März 2019, der erst 20-jährige "Descendants"-Star ging im Juli 2019 nach einem nächtlichen, epileptischen Anfall von uns. Nachdem sich viele Fans unter anderem auf Twitter darüber beschwerten, reagierte nun auch die Academy of Motion Pictures Arts and Science darauf, die die Oscars alljährlich vergibt. In einem Statement gegenüber "E! News" heißt es von den Verantwortlichen: "Die Akademie erhält Hunderte von Anfragen, um Angehörige und Branchenkollegen in das Segment der Oscars ‚In Memoriam' aufzunehmen. Ein Ausschuss, der jeden Zweig vertritt, prüft die Liste und trifft die Auswahl für die Fernsehsendung auf der Grundlage der begrenzten verfügbaren Zeit." Demnach kann man davon ausgehen, dass die beiden Schauspieler nicht wichtig genug für die Ausstrahlung waren, doch die Academy ergänzte: "Alle Einreichungen werden auf Oscar.com aufgenommen und bleiben das ganze Jahr über auf der Website. An Luke Perry und Cameron Boyce wird in der Oscar.com-Galerie erinnert." Ein kleiner Trost, der den Fans und Angehörigen von Cameron Boyce und Luke Perry hoffentlich über die Enttäuschung hinweghilft.

Imke Schmoll
Imke Schmoll
 11.02.2020, 12:01 Uhr

Bei den Oscars wurde mit der Performance von Billie Eilish bei "In Memoriam” an die Verstorbenen der Filmindustrie gedacht. Doch "Descendants"-Star Cameron Boyce und "Riverdale”-Darsteller Luke Perry fehlten. Sind die beiden etwa nicht wichtig genug gewesen? Erfahrt hier, was die Academy of Motion Pictures Arts and Science erklärte.

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