Riverdale

Wegen Darstellung schwarzer Charaktere: Neue Kritik an der Serie „Riverdale“

Im Zuge der „Black Lives Matter“-Proteste hat sich „Riverdale“-Star Vanessa Morgan über die Rolle von schwarzen Darstellern innerhalb der Serie aufgeregt. Von Seiten der Serienmacher wurde darauf reagiert und man versprach Besserung. Bevor es jedoch dazu kommt, gab es von Schauspielerin Bernadette Beck weitere negative Worte. Im Interview mit „Elle“ verriet die „Peaches ‘N‘ Cream“-Darstellerin: „Ich verstehe, dass es immer Protagonisten und Antagonisten geben muss, aber ich hatte nie wirklich einen Story-Plot oder eine Charakterentwicklung, um überhaupt als Antagonist gesehen werden zu können. Ich wurde, ohne Grund, als negatives, unattraktives Licht dargestellt. Und ich bin nicht die erste schwarze Schauspielerin, die am Set auftaucht, herumsteht, Kaugummi kaut und frech und gemein aussieht. Ich habe das Gefühl, dass ich nur da war, um eine Diversitäts-Quote zu erfüllen.“ Harte Anschuldigungen, die sich allerdings auch mit den Worten von ihrem „Riverdale“-Co-Star Vanessa Morgan decken. Im weiteren Verlauf verriet sie, dass alle weißen Charaktere die meiste Sendezeit erhalten und diese zudem ordentlich entwickelt werden. Die Folge: Die Darsteller haben auch automatisch mehr Fans und konnten eine emotionale Bindung zu ihnen aufbauen, während es bei den schwarzen Charakteren und Schauspielern anders aussieht. Nachdem von den Machern von „Riverdale“ aber bereits Änderungen für die nächste Staffel versprochen wurden, bleibt nun erstmal abzuwarten, wie es künftig mit dem Netflix-Hit weitergeht.

David Maciejewski
David Maciejewski
 29.07.2020, 13:08 Uhr

„Riverdale“ steht im Zuge der „Black Lives Matter“-Proteste weiterhin in der Kritik. Nachdem sich bereits Vanesa Morgan negativ über die Serie äußerte, schloss sich nun auch die „Peaches ‘N‘ Cream“-Darstellerin Bernadette Beck an. Was sie zu sagen hatte, zeigen wir euch hier.

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